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Mikrokredite und ihre Funktion zur Ausweitung kapitalistischer Produktionsverhältnisse
eine Untersuchung aus regulationstheoretischer Perspektive
Bernhard Gitschtaler
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Thomas Sablowski
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.18825
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29353.85999.673053-1
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In der Arbeit wird zuallererst definiert, was unter Begriffen wie „Mikrofinanz“ oder „Armut“ zu verstehen ist. Nach der Klärung der zentralen Termini und einem historischen Abriss der Entwicklung von Mikrokrediten, wird dieses „Armutsbekämpfungsinstrument“ im Rahmen der EZA verortet werden. Denn um Mikrokredite und wie sie funktionieren grundlegend analysieren zu können, bedarf es eines umfassenden Blickes auf das gesamte Feld, in dem Mikrokredite überhaupt erst möglich wurden und werden. Die Arbeit selbst muss dabei als ein großes zusammenhängendes und aufbauendes Ganzes betrachtet werden. Dementsprechend wird nur eine ausführliche und möglichst detaillierte Darstellung der Entwicklung der EZA, welche einen wichtigen Hintergrund von Mikrokrediten bildet, es ermöglichen zu verstehen, warum Mikrokredite in eben diesem Feld ihren Anfang nahmen. Da aber auch die EZA nicht in einem abgeschlossenen Raum agiert, ist der nächste logische Schritt die Erörterung der Entwicklung der EZA vor dem Hintergrund der Transformationen des kapitalistischen Wirtschaftssystems. Gerade die Offenlegung der Zusammenhänge von EZA und dem wirtschaftlichen Rahmen in dem sich selbige bewegt, ist ein fundamentaler Schritt hin zum Verständnis von Mikrokrediten. Davon abgeleitet wird es dementsprechend notwendig, die grundlegenden Funktionen und Zwänge kapitalistischer Wirtschafts- und Produktionsweisen zu analysieren. Eben das ist bisher wohl kaum jemanden besser gelungen als Karl Marx. Sein zentrales Werk „Das Kapital“ und dabei besonders der erste und dritte Band, werden Grundlagen dieser Arbeit sein. Mithilfe der Regulationstheorie werden im Anschluss an Karl Marxs Analyse des Kapitalismus die aktuellen Entwicklungen rund um Mikrokredite mithilfe des Konzepts des „Postfordismus“ gefasst und verortet. Damit wird den vielen, auf den ersten Blick vielleicht etwas unzusammenhängend erscheinenden Entwicklungen rund um Mikrokredite und EZA ein Rahmen gegeben, der diese Entwicklungen logisch und nachvollziehbarer macht. Im letzten Teil der Arbeit schließlich möchte ich zum Zwecke der Untermauerung der bis dahin stattgefundenen Theoriebildung bzw. Rezeption drei Fallstudien, welche die Folgen der Mikrokreditvergabe an unterschiedlichen Orten dieser Welt analysierten, anführen und deren Ergebnis präsentieren. Ein umfassendes Conclusio bietet schließlich die Möglichkeit, die Erkenntnisse der Arbeit zusammenzuführen und daraus Schlüsse zu ziehen. Auf diesem Weg wird schließlich auch die Beantwortung der Forschungsfrage und der Thesen möglich.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Mikrokredit Kredit Mikrofinanz NGOs EZA Entwicklungszusammenarbeit Regulationszheorie Marx kritisch Kritik Mikrokredite Postfordismus
Autor*innen
Bernhard Gitschtaler
Haupttitel (Deutsch)
Mikrokredite und ihre Funktion zur Ausweitung kapitalistischer Produktionsverhältnisse
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Untersuchung aus regulationstheoretischer Perspektive
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
150 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Thomas Sablowski
Klassifikationen
08 Philosophie > 08.45 Politische Philosophie ,
83 Volkswirtschaft > 83.12 Makroökonomie ,
83 Volkswirtschaft > 83.22 Sozialistische Wirtschaftslehre, Marxistische Wirtschaftslehre ,
83 Volkswirtschaft > 83.46 Entwicklungsökonomie ,
89 Politologie > 89.90 Außenpolitik, Internationale Politik
AC Nummer
AC09014200
Utheses ID
16869
Studienkennzahl
UA | 300 | | |
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