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Die affektive, kognitive und exekutive Theory of Mind
Petra Galantini
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Ulrike Willinger
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.18890
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30477.13706.712563-9
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Hauptfragestellung dieser Diplomarbeit war es zu untersuchen, ob auf Verhaltensebene und mit einer gesunden Stichprobe zwischen einer affektiven und einer kognitiven Theory of Mind unterschieden werden kann. Weiters wurde der Einfluss der exekutiven Funktionen Inhibiton, nonverbale und verbale kognitive Flexibilität auf die Theory of Mind untersucht. Einerseits erfolgte dies, ausgehend vom aktuellen Forschungsstand, durch die Analyse des Einflusses der exekutiven Funktionen auf die beiden Theory of Mind Dimensionen. Andererseits gab es eine vollkommen neue Herangehensweise an die Thematik, indem geprüft wurde ob es eine weitere Dimension der Theory of Mind, eine exekutive Dimension gibt. Bei dieser handelt es sich um eine Theory of Mind, die spontan und automatisch erfolgt. Geprüft wurden die Fragestellungen insofern, dass analysiert wurde, ob die kognitive, affektive und exekutive Theory of Mind jeweils mit anderen Variablen (die kognitive Theory of Mind mit kognitiven Funktionen, die affektive Theory of Mind mit emotionaler Intelligenz und die exekutive Theory of Mind mit exekutiven Funktionen) in Verbindung stehen. Die erhaltenen Ergebnisse deuten darauf hin, dass es berechtigt ist, zwischen kognitiver und affektiver Theory of Mind zu unterschieden. Die Studie ergab nämlich, dass die Inhibiton, die verbale Intelligenz und die numerische Intelligenz signifikante Prädiktorvariablen für die kognitive Theory of Mind sind und die Dimesnion Emotionswissen die affektive Theory of Mind vorhersagt. Von einer exekutiven Theory of Mind kann allerdings nicht ausgegangen werden, da diese mit keiner der untersuchten Variablen korreliert. Allerdings konnte herausgefunden werden, dass nur die kognitive Theory of Mind in Zusammenhang mit exekutiven Funktionen steht. Dabei erweist sich aber nur die Variable Inhibiton als signifikanter Prädiktor für das Kriterium. Zusätzlich ergab die Diplomarbeit, dass Frauen besser in der affektiven Theory of Mind abschneiden als Männer und dass sowohl in der affektiven als auch in der kognitiven Theory of Mind jüngere Testpersonen eine bessere Leistung erzielen als ältere.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Theory of Mind
Autor*innen
Petra Galantini
Haupttitel (Deutsch)
Die affektive, kognitive und exekutive Theory of Mind
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
141 S. : Ill., graf. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ulrike Willinger
Klassifikation
77 Psychologie > 77.30 Allgemeine Psychologie: Allgemeines
AC Nummer
AC08963471
Utheses ID
16926
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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