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Pro und Contra der Indikation von Online-Therapie
die Unmittelbarkeitskontroverse in Österreich
Alruna Feichtner
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Christian Swertz
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.18922
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30076.70849.271763-6
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Forschungsarbeit sieht ihre zentrale Fragestellung darin, die Argumente für die Vor- und Nachteile von Online-Therapie herauszuarbeiten. Die Neuen Medien spielen zunehmend auch im psychotherapeutischen Bereich eine tragende Rolle. In Österreich ist, wie in den meisten europäischen Ländern, die Ausübung von Online-Therapie jedoch untersagt. Es wird das bereits in wissenschaftlichen Quellen aufzufindende Pro und Contra erfasst. Dem Thema Virtualität vs. Realität wird besondere Beachtung beigemessen und mit den verschiedenen Kommunikationstheorien vermittelt, weil die Realität im Behandlungsgeschehen eines virtuellen Settings durch die Unmittelbarkeitsforderung des österreichischen Psychotherapiegesetzes in Frage gestellt wird. Mit Hilfe der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring werden österreichische Psychotherapeuten in Form von problemzentrierten Interviews befragt und ihre praxisbezogenen Für und Wider zur Durchführung von Online-Therapie ausgewertet. Die Untersuchungsergebnisse werden mit der durch die Literaturrecherche gewonnenen Theorie in Zusammenhang gestellt. Ein Bild wird geschaffen, wie Experten die aktuelle Situation einschätzen und weitere Forschungsansätze aufgezeigt.
Abstract
(Englisch)
The presented study seeks to identify arguments for the advantages and disadvantages of on-line therapy. New media play an increasingly important role also in the field of psychotherapy. The practice of on-line therapy in Austria as well as in most European countries is however prohibited. This is already being established in the pros and cons found in scientific sources. The topic of virtuality vs. reality is given special attention and is mediated through different communication theories due to the questionable nature of treatment in a virtual setting as per the immediacy requirement of the Austrian Psychotherapy Act. With the aid of Mayring's qualitative content analysis and using problem-centred interviews, Austrian psychotherapists are being questioned in relation to the implementation of on-line therapy. The aim is to evaluate their pros and cons related to practice. The survey findings and the theory derived from literature research are put into context. An overview is created, which describes the current assessment of experts and identifies further research opportunities.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
on-line-therapy virtuality
Schlagwörter
(Deutsch)
Online-Therapie Virtualität
Autor*innen
Alruna Feichtner
Haupttitel (Deutsch)
Pro und Contra der Indikation von Online-Therapie
Hauptuntertitel (Deutsch)
die Unmittelbarkeitskontroverse in Österreich
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
V, 154 S., [135] S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Wilfried Datler
Klassifikation
80 Pädagogik > 80.00 Pädagogik: Allgemeines
AC Nummer
AC09034168
Utheses ID
16957
Studienkennzahl
UA | 297 | | |
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