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Ziele, Möglichkeiten und Grenzen einer "wörtlichen" Übersetzung
die englisch-deutsche Studienausgabe der Dramen Shakespeares als Sonderform der literarischen Übersetzung - dargestellt an 3 Henry VI, 1. Akt
Alexandra Grabec
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Translationswissenschaft
Betreuer*in
Norbert Greiner
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.18953
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29537.86581.904159-6
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Masterarbeit hatte es sich zum Ziel gesetzt, die Ziele, Funktionen und Besonderheiten der englisch-deutschen Studienausgabe der Dramen Shakespeares unter besonderer Berücksichtigung des translatorischen Blickwinkels, darzustellen. Dies geschieht anhand des Historiendramas The Third Part of King Henry VI, zu dem bislang keine kommentierte Prosaübersetzung existiert und das auch nur in einigen wenigen deutschen Übersetzungen vorliegt. Insbesondere werden dabei die Charakteristika einer zweisprachigen Studienausgabe im Vergleich zu traditionelleren Übersetzungsformen aufgezeigt, sowie das Problem der Wörtlichkeit in der Übersetzung diskutiert. Neben einer kurzen Einführung in die Geschichte der deutschen Shakespeare-Übersetzung, wobei einige der bedeutendsten Übersetzerpersönlichkeiten herausgegriffen werden, wird sowohl die besondere Stellung des Dichters im deutschen Sprachraum als auch die Schwierigkeiten bei der Übersetzung seiner Werke ins Deutsche aufgezeigt. Auch die Sonderform der Bühnenübersetzung wird kurz behandelt. Das folgende Kapitel befasst sich mit der Entstehung bzw. Motivation der englisch-deutschen Studienausgabe und ihrem Aufbau, ihren Grundlagen und Zielen. Besonderes Augenmerk wird in diesem Teil der Arbeit auf den translationswissenschaftlichen Aspekt und die Problematik der wörtlichen Übersetzung gelegt. Des Weiteren erläutert das Kapitel den Aufbau und die Unterschiede sowie Vorteile der englisch-deutschen Studienausgabe gegenüber literarischen Übersetzungen und kommentierten einsprachigen Editionen. Es folgt ein Einblick in die Gattung der Historie sowie eine kurze Werkseinführung in The Third Part of Henry VI. Hier wird sowohl auf die Stellung des Stückes im Shakespeare-Kanon als auch auf Inhalt, Aufführungs- und Rezeptionsgeschichte näher eingegangen; auch historische Grundlagen, Quellen, Handlung und Hauptmotive finden hier Erwähnung. Im darauf folgenden Teil der Arbeit werden die eingangs erläuterten Grundlagen praktisch umgesetzt. Die kommentierte Prosaübersetzung des 1. Aktes, die mit einem laufenden Fußnotenkommentar versehen ist, soll so authentisch wie möglich den Prinzipien und Vorgaben der englisch-deutschen Studienausgabe folgen und veranschaulichen, welche Möglichkeiten diese bietet, aber auch welche Grenzen sie ÜbersetzerInnen aufzeigt. Abschließen werden die Probleme, die sich im Laufe der Übersetzung ergaben, kurz aufgezeigt.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Shakespeare englisch-deutsche Studienausgabe der Dramen Shakespeares Heinrich VI. Henry VI wörtliche Übersetzung
Autor*innen
Alexandra Grabec
Haupttitel (Deutsch)
Ziele, Möglichkeiten und Grenzen einer "wörtlichen" Übersetzung
Hauptuntertitel (Deutsch)
die englisch-deutsche Studienausgabe der Dramen Shakespeares als Sonderform der literarischen Übersetzung - dargestellt an 3 Henry VI, 1. Akt
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
99 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Norbert Greiner
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.45 Übersetzungswissenschaft
AC Nummer
AC10665343
Utheses ID
16981
Studienkennzahl
UA | 060 | 342 | 348 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1