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Bedingungen von Scheidungen und Trennungen bei 15- und 18-jährigen Jugendlichen
Ergebnisse einer Längsschnittstudie
Ines Simone Hinterhuber
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Brigitte Rollett
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.18956
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29975.89949.924862-3
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In dieser Arbeit wurden die Daten aus t6 und t7 aus dem Längsschnittprojekt „Familienentwicklung im Lebenslauf“ (FIL) entnommen, als die untersuchten Jugendlichen durchschnittlich 15 und 18 Jahre alt waren. Es sollte untersucht werden, welche Auswirkungen eine Trennung/Scheidung der Eltern auf die Jugendlichen hatten – anhand von sowohl längsschnittlichen- und querschnittlichen Analysen. Zu t6 beantworteten 131 Mütter, 119 Väter und 137 Jugendliche, und zu t7 141 Mütter, 113 Väter und 142 Jugendliche die Fragebögen. Zu t6 waren von den 137 Jugendlichen 31 von einer Tren-nung/Scheidung der Eltern betroffen. Zu t7 hatten 37 Jugendliche getrennte/geschiedene Eltern. Die Ergebnisse zeigten, dass 15-jährige Jugendliche, deren Eltern getrennt waren, häufiger oppositio-nelles- und Risikoverhalten an den Tag legten und eine erhöhte Ängstlichkeit aufwiesen. Weiters emp-fanden das Jugendalter in höherem Maße als Belastung, empfanden gegenwärtig eine höhere per-sönliche Problembelastung und rauchten häufiger Zigaretten, als Jugendliche, deren Eltern zusam-menlebten. 18-jährige Jugendliche mit getrennten Eltern zeigten ebenfalls einen höheren Zigaretten-konsum, konsumierten häufiger Marihuana, litten häufiger unter Stress, fühlten sich tendenziell häufi-ger deprimiert, hatten häufiger Suizidgedanken und auch eine schlechtere Beziehung zu ihrem Vater. Auch waren Jugendliche mit elterlichem Trennungshintergrund und nur unregelmäßigem Kontakt zum getrennt lebenden Vater benachteiligt: Sie zeigten zu t6 ein schwierigeres Temperament, empfanden eine höhere persönliche Problembelastung und hatten häufiger den Identitätsstatus der diffusen Iden-tität inne. Sie fühlten sich zu t7 auch tendenziell häufiger hoffnungslos bezüglich der Zukunft und hat-ten eine schlechtere Beziehung zu ihrem leiblichen Vater. Die Ergebnisse gehen somit mit den Erkenntnissen aus der Fachliteratur, wonach eine Trennung oder Scheidung der Eltern sich negativ auf das Kind bzw. den/die Jugendliche/n auswirkt, konform.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Scheidung Trennung Auswirkungen Jugendliche
Autor*innen
Ines Simone Hinterhuber
Haupttitel (Deutsch)
Bedingungen von Scheidungen und Trennungen bei 15- und 18-jährigen Jugendlichen
Hauptuntertitel (Deutsch)
Ergebnisse einer Längsschnittstudie
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
220 S. : graf. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Brigitte Rollett
Klassifikation
77 Psychologie > 77.56 Jugendpsychologie
AC Nummer
AC08960467
Utheses ID
16984
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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