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Auswirkungen des geschlechtsbezogenen stereotype threat auf die mathematische Leistung in einem Ländervergleich zwischen Österreich und Ungarn
Zsofia Juhasz
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Marco Jirasko
DOI
10.25365/thesis.19030
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29501.54098.760563-3
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
In dieser Arbeit wird versucht, einen Einblick in das komplexe Geschehen des stereotype threat in zwei Ländern (n = 140 17-jährige Schüler aus Österreich und 157 aus Ungarn) unter drei Versuchsbedingungen (VG1: stereotype threat, VG2: Aufhebung des stereotype threat und KG) zu geben. Durch den Effekt wird erwartet, dass Frauen sich von der Vorinformation über die männliche Überlegenheit in Mathematik beeinflussen lassen und schlechtere Leistung erbringen als Männer. Dies konnte in Österreich belegt werden, wo die Leistung der Frauen abfiel, während die der Männer sich steigerte. In Ungarn konnte das Gegenteil beobachtet werden. In der VG1 erbrachten die TeilnehmerInnen exakt die gleiche Leistung, während die Kontrollgruppe einen tendenziellen Unterschied aufweist. Obwohl die Frauen sich schlechter in ihrer mathematischen Fähigkeiten einschätzen als die Männer, stieg die Motivation unter Priming bei den ungarischen Frauen, während die der Österreichischen absank. Aus der Analyse zu Sensibilität und Abwehrmechanismen ergab sich, dass nur Österreicherinnen, die eine hohe Gruppenidentifikation aufwiesen, zeigten sich sensitiver auf den stereotype threat-Effekt. Unter Priming konnte bei Österreicherinnen verstärkt self-handicapping beobachtet werden. Bemerkenswert ist, dass in Ungarn diesbezüglich keine Unterschiede gefunden wurden. Die Rolle weiterer länderspezifischen Unterschiede wurde abschließend diskutiert.
Abstract
(Englisch)
The intention of this work is to gain an insight of the complexity of stereotype threat in two countries (n=140 17 years old Austrian students and 157 Hungarian students) under specified test conditions (test condition 1: stereotype threat; test condition 2: nullification of stereotype threat and control condition). Through this effect is expected that women are influenced by the (received prior to test) information of men´s supremacy at mathematic and as a result of this they perform worse than men. This could be proved in Austria, where the performance of women decreased and of men increased. The opposite could be observed in Hungary. In test condition 1 the participants reached exactly the same achievement, while the control group featured some differences. Although women estimate themselves being worse at mathematic than men, as a result of priming the motivation of Hungarian women rose and of Austrian women fell. After analyzing the sensibility and defense mechanism was shown, that only the Austrian women with higher group identification were effected more by the stereotype threat. Under the condition of priming could be observed by the Austrian women a higher level of self handicapping. Noteworthy is, that in Hungary this was not the case. As the end of this work, the role of further differences of each country was discussed.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
stereotype stereotype threat mathematic gender differences
Schlagwörter
(Deutsch)
Stereotyp stereotype threat Mathematik Geschlechtsunterschied
Autor*innen
Zsofia Juhasz
Haupttitel (Deutsch)
Auswirkungen des geschlechtsbezogenen stereotype threat auf die mathematische Leistung in einem Ländervergleich zwischen Österreich und Ungarn
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
150 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Marco Jirasko
AC Nummer
AC09350766
Utheses ID
17050
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
