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Kunstsponsoring und Kulturförderung im Bereich der zeitgenössischen Bildenden Kunst in Österreich 1970 bis 2010
das Land Niederösterreich und die Erste Group Bank AG
Gertrude Mlenek
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Peter Eigner
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.19088
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29762.05677.129660-6
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Thema der Diplomarbeit war – über einen Untersuchungszeitraum von 1970 bis 2010 – einerseits einen Überblick über den Kunstsponsoringbereich der Erste Group Bank AG zu schaffen, andererseits eine Analyse der Fördermittelvergabe des Landes Niederösterreich im Kulturbereich vorzunehmen. Untersucht wurden dabei nicht nur die unterschiedlichen Bereiche des Kunstsponsorings der Erste Group Bank AG und der ERSTE Stiftung und deren kulturpolitische Tätigkeiten im In- und Ausland, sondern auch die Anfänge der Sammlungstätigkeit in den beiden Vorgängerinstituten, der Girozentrale und Bank der oesterreichischen Sparkassen AG und der Ersten österreichischen Spar-Casse. Mit der Änderung der geschäftspolitischen Ausrichtung der Bank kam es mit Beginn der 1990er Jahre zu einschneidenden Neuerungen im Sponsoringbereich, und der Fokus der Sponsoraktivitäten begann sich zu einem Großteil auf die Länder Mittel-, Ost- und Südosteuropas zu verlagern. Der Hauptteil der Arbeit beschäftigt sich jedoch mit der Analyse und Interpretation der in den Kulturberichten des Landes Niederösterreich veröffentlichten Zahlen. Es wurde der Versuch unternommen, aus dem zur Verfügung stehenden Zahlenmaterial die Ströme und Bewegungen des Kulturbudgets nachzuvollziehen und herauszufinden, welche KünstlerInnen, Institutionen und Bezirkshauptstädte besonders hoch in der Gunst der niederösterreichischen Landespolitik liegen. Diagramme und Tabellen sollen zur Verdeutlichung der gewonnenen Erkenntnisse beitragen. Für die letzten zehn Jahre wurden auch die für die Kunstankäufe relevanten Zahlen des Bundes herausgefiltert und in Relation zu den Ankäufen des Landes Niederösterreichs gestellt. Neben den Zahlen kamen auch Fakten zum Tragen. Mit den Kulturförderungsgesetzen von 1983 und 1996 wurde die rechtliche Basis für die landesweite Kulturpolitik festgelegt und ermöglichte ein Agieren aller Beteiligten innerhalb eines gesetzlichen Rahmens. Unter dem Schlagwort „Kultur braucht unternehmerisches Denken“ erfolgte, und dies zeichnet die Professionalität des Kultur- und Wissenschaftsbetriebes Niederösterreichs aus, im Jahr 2000 die Gründung der Niederösterreichischen Kulturwirtschaft GmbH. Damit war der Startschuss für eine neue kulturelle Entwicklung des Landes gegeben, die, wie man aus den Zahlen und Fakten ersieht, durchaus eine positive Richtung eingeschlagen hat.
Abstract
(Englisch)
The thesis investigated the arts funding activities of the Erste Group Bank and the management of appropriations for the arts of the Federal government of Lower Austria. In a period of 1970 until 2010 not only the varoius areas of Erste Bank’s art sponsorship, both nationally and internationally, but moreover the collecting activities of the predecessor banks, of Girozentrale und Bank der österreichischen Sparkassen and Erste österreichische Spar-Casse are evaluated. In the 1990ties changes in the business policy of the bank led to incising alterations in its areas of sponsoring and the focus of the activities shifted towards several countries of Central, East and Southeastern Europe. However, the majority of this thesis deals with analyzing and evaluating the reports on culture of the Federal Government of Lower Austria. The objective was to clarify the strucures and streams of the cultural budget from the data available and to investigate which artists, institutions and municipalities have been in the highest esteem of the regional policy of Lower Austria. Graphs and tables will contribute to clarifying the knowledge gained from this discourse. For the last ten years the relevant figures concerning the art acquisitions of the Federal Government have been filtered out and are put in relation to the purchases of the federal state of Lower Austria. In 1983 and 1996 the new legislations aimed at promoting culture created the legal base for a nationwide cultural policy. From now on it was possible for parties involved to take action within a legal framework. Subsumed under the heading „culture needs entrepreneurial thinking“, the Niederösterreichische Kulturwirtschaft GmbH was established in 2000. This direction towards a more professional way characterizes the cultural and academic work of the federal state of Lower Austria. Simultaneously this dynamic brought new and innovative strategies for cultural development that – according to the figures – have embarked upon a positive course.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Funding activities Lower Austria evaluating analyzing
Schlagwörter
(Deutsch)
Kunstsponsoring Kulturförderung Land Niederösterreich Erste Grup Bank AG
Autor*innen
Gertrude Mlenek
Haupttitel (Deutsch)
Kunstsponsoring und Kulturförderung im Bereich der zeitgenössischen Bildenden Kunst in Österreich 1970 bis 2010
Hauptuntertitel (Deutsch)
das Land Niederösterreich und die Erste Group Bank AG
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
123 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Peter Eigner
Klassifikation
15 Geschichte > 15.09 Wirtschaftsgeschichte
AC Nummer
AC08965907
Utheses ID
17102
Studienkennzahl
UA | 312 | | |
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