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The delicacy of equivalence - reproduction or transfer?
a cognitive angle on metaphors In Salman Rushdie’s
"Satanic Verses"
Elisabeth Maria Müller-Lipold
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Arthur Mettinger
DOI
10.25365/thesis.2055
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29933.53761.854665-7
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Seit dem Durchbruch der beiden amerikanischen Autoren George Lakoff und Mark Johnson vor mehr als zwei Jahrzehnten erfreut sich die kognitive Metapherntheorie großer Beliebtheit und wissenschaftlicher Akzeptanz, da sie bislang unbekannte Verknüpfungen im menschlichen Bewußtsein aufzeigt. Metaphern sind mehr als bloße Tropen, sie sind essentielle Instrumente des Denkens, und eine Analyse unserer gängigsten Metaphern entlarvt diese als Helfer unseres Zurechtkommens mit Situationen und Vorstellungen, welche wir ansonsten nicht verstehen, geschweige denn akzeptieren könnten – wie zum Beispiel Sterben und Tod. Auch wenn die Existenz einiger universeller metaphorischer Konzepte außer Zweifel steht, so scheinen doch die meisten Metaphern an eine bestimmte Weltanschauung bzw. Kultur gebunden zu sein, was bedeutet, daß eine Übersetzung solcher Metaphern sehr schwierig oder gar unmöglich sein muß. Der umstrittene indischstämmige Autor Salman Rushdie ist ein Meister der Metaphern; seine blumige Sprache verbindet niveauvolles Englisch mit indischer Umgangssprache und schafft auf diese Weise einen einzigartigen Stil, der eigentlich unübersetzbar ist, besonders im Falle seines international bekannten Werks The Satanic Verses. Diese Arbeit ist der Versuch, dies anhand einer Vielzahl von Beispielen zu illustrieren und die Schwierigkeiten aufzuzeigen, welche die Übersetzung von Metaphern von einer Sprache in eine andere, bzw. deren Transfer von einer Kultur in eine andere, in sich birgt.
Abstract
(Englisch)
Ever since American linguists George Lakoff and Mark Johnson succeeded in proving the ubiquity of metaphor in our everyday lives, their cognitive theory of metaphor has been thriving among professionals and amateurs alike. Metaphors are much more than mere tropes; they are essential tools of thought, and an analysis of our most common metaphors has shown that we rely upon them to come to terms with situations and concepts otherwise unacceptable to us, such as death or grief. While some metaphoric concepts undoubtedly span more than just one culture and language, most metaphors seem to be culture-specific and therefore difficult, if not downright impossible, to translate, at least not without incurring any kind of loss in the process. Indian-born author Salman Rushdie is a past master of metaphor, and his highly imaginative prose has proved difficult indeed for the translator of The Satanic Verses. This paper aims to point towards specific problems one may encounter when endeavouring to translate metaphor from one language to another, or rather when transferring it from one culture to another.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
cognitive theory of metaphor equivalence translation of metaphors Salman Rushdie The Satanic Verses
Schlagwörter
(Deutsch)
kognitive Metapherntheorie Äquivalenz Übersetzung von Metaphern Salman Rushdie Die Satanischen Verse
Autor*innen
Elisabeth Maria Müller-Lipold
Haupttitel (Englisch)
The delicacy of equivalence - reproduction or transfer?
Hauptuntertitel (Englisch)
a cognitive angle on metaphors In Salman Rushdie’s
"Satanic Verses"
Paralleltitel (Deutsch)
"The Delicacy of Equivalence" - Reproduktion oder Transfer? ; eine kognitive Betrachtung über Metaphern in Salman Rushdies "Satanischen Versen"
Publikationsjahr
2008
Umfangsangabe
126 S. : Ill.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Arthur Mettinger
Klassifikationen
AC Nummer
AC07121407
Utheses ID
1712
Studienkennzahl
UA | 344 | 299 | |
