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Rolle(n) der DolmetscherIn in psychiatrisch-psychotherapeutischen Gesprächskonstellationen
Anna Maria Stojanowa
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Translationswissenschaft
Betreuer*in
Franz Pöchhacker
DOI
10.25365/thesis.19194
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30433.82639.525865-3
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
In der vorliegenden Masterarbeit wird die Rolle der DolmetscherIn in psychiatrisch-psychotherapeutischen Gesprächskonstellationen untersucht, wobei auch die Besonderheiten des gesamten Settings skizziert werden. Zum Schluss werden anhand ausgewählter Beispiele aus der Literatur die Rollen der DolmetscherIn in der jeweiligen Gesprächskonstellation analysiert.
Ziel dieser Arbeit ist es die Vielfalt und Komplexität der Rollenproblematik im psychiatrisch-psychotherapeutischen Setting aufzuzeigen. Bei einschlägiger Literaturrecherche wird klar, dass es keine einheitliche Auffassung über die Rollenkonzepte in diesem Setting gibt und, dass jede AutorIn eine eigene Definition der Rollen präsentiert. Vor allem zeigt sich aber auch, dass viele TherapeutInnen die Rolle(n) der DolmetscherIn falsch verstehen bzw. versuchen diese einzuschränken aus Sorge vor Qualitätseinbußen in der Therapie. Nur wenige können erweiterte Rollenkonzepte zulassen und diese auch aktiv für die Therapie nützen. Mit dieser Arbeit sollte auch aufgezeigt werden, dass der richtige Umgang mit DolmetscherInnen und deren Rolle(n) in der Therapie von allen beteiligten AkteurInnen gelernt werden muss, sodass die damit verbundenen Kompetenzen optimal für Therapie und Behandlung eingesetzt werden können.
Die DolmetscherIn sollte für den Einsatz in diesem Setting ihre Auffassung von Rolle und Kultur überdenken und gegebenenfalls erweitern, aber auch auf persönlicher Ebene stellt diese Arbeit eine große Herausforderung dar. Trotzdem kann es wegen des steigenden Bedarfs an psychiatrisch-psychotherapeutischen Dienstleitungen für DolmetscherInnen durchaus interessant sein, sich mit diesem Setting vertraut zu machen.
Abstract
(Englisch)
This master thesis draws a picture of the role concepts for interpreters in psychiatric and psychotherapeutic settings. The characteristics of these settings concerning the interpreting situation were also investigated. Finally, an analysis of literature examples illustrates the complexity of the roles an interpreter can have in this field.
The literature research shows that there are no defined and fixed role concepts for interpreters. Every author has his/her own definitions of the roles and the tasks an interpreter should hold. New role concepts could be very useful for the treatment, but many therapists cannot allow for them, because they are afraid to lose control over the treatment. Both therapists and interpreters have to learn how to cooperate and share their competences during therapy, in order to assure an individual and professional treatment for every patient. The interpreter also has to redefine his/her role concepts and culture definitions before working in this complex field, which is also challenging on a personal scale. Still, the demand for psychiatric and psychotherapeutic services is growing and it can be interesting for every interpreter to learn more about the problems and chances of working in this setting.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
interpreting interpreter role psychiatry psychotherapy
Schlagwörter
(Deutsch)
Dolmetschen DolmetscherIn Dolmetscherin Psychotherapie Psychiatrie Rolle Dolmetscherrollen DolmetscherInnenrollen
Autor*innen
Anna Maria Stojanowa
Haupttitel (Deutsch)
Rolle(n) der DolmetscherIn in psychiatrisch-psychotherapeutischen Gesprächskonstellationen
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
110 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Franz Pöchhacker
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.45 Übersetzungswissenschaft
AC Nummer
AC10664895
Utheses ID
17197
Studienkennzahl
UA | 065 | 342 | 375 |
