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Die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen von Arbeitsunfällen und Präventionsmaßnahmen für die AUVA
Weiterentwicklung eines Unfallkostentools
Johannes Bauerstätter
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Betreuer*in
Marion Rauner
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29975.36909.739170-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Jeder anerkannte Arbeitsunfall verursacht nicht nur dem Gesundheitssystem und seinen Institutionen direkt zurechenbare Kosten, sondern auch indirekte Kosten für die gesamte Volkswirtschaft und fallbezogene Kosten in den einzelnen Betrieben. Um diese Kosten mit Hilfe der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) interner und externer Daten berechnen zu können, wurde in einem Vorgängerprojekt ein Unfallkostentool samt Dateneingabemaske erstellt. Bedingt durch einige gesetzliche Änderungen und verbesserter interner Datenerfassung soll zur Berechnung dieser Kosten das Dateneingabe- und Kostenkalkulationstool neu erstellt werden. Die Daten zur Analyse der Arbeitsunfälle stammen AUVA-intern aus verschiedenen Datenbanken unterschiedlichster Abteilungen sowie nicht EDV-mäßig erfasster Dokumentationen und AUVA-extern aus unterschiedlichsten Quellen. Weitere gesetzliche Veränderungen sowie geänderte Datenstrukturen wie beispielsweise den Wirtschaftsklassen, den Unfallursachen und der Entgeltfortzahlungs-Leistung sowie die Einführung eines Leistungsverrechnungstools bedingen eine Adaptierung beziehungsweise Neuprogrammierung der bisher angewandten Instrumente. Außerdem werden auch detailliertere Daten bei einzelnen Kostengruppen berücksichtigt. Die Daten bezüglich Entgeltfortzahlungs-Leistungen haben sich ebenso verbessert. Es bedarf einer Neuerhebung der externen Daten und gegebenenfalls einer Adaptierung der Kostenprognosealgorithmen, da viele Statistiken nicht mehr in der damals verfügbaren Form vorliegen. Diese Arbeit hat zum Ziel, diese Änderungen in einem neuen beziehungsweise erweiterten Dateneingabetool/Datenkonvertierungstool und Kostenkalkulationstool zu implementieren. Im Weiteren werden die Kostendaten für die anerkannten Arbeitsunfälle aus dem Jahr 2010 und deren Folgekosten aus den Jahren 2010/2011 erhoben sowie konvertiert und daraus die gesamten Folgekosten für die AUVA prognostiziert. Diese Tools werden nunmehr so flexibel gestaltet, dass auch Daten aus zukünftigen Jahren von den AUVA-Mitarbeitern selbständig erhoben und konvertiert und daraus Arbeitsunfallfolgekosten berechnet werden können. Der Erneuerung des Quellcodes auf die gängigen Standards bedarf es auf Grund der schnellen Weiterentwicklung in diesem Bereich. Zusätzlich werden alle Tools sowie deren Ein- und Ausgabedateien an das Corporate Design der AUVA angepasst. Die Aufgabe dieser Diplomarbeit war die Datenanalyse (vor allem der internen Daten) sowie die EDV-mäßige Umsetzung dieses Projektes mit Unterstützung von Herrn Dipl.-Ing. Philipp Neuner. Die Erhebung der externen Daten wurde von Herrn Mag. Rainer Steinbauer unter Mithilfe von Frau ao.Univ.-Prof. Dr. Michaela-Maria Schaffhauser-Linzatti und Frau ao.Univ.-Prof. Dr. Marion Rauner durchgeführt. Die Berechnungsregeln für die Unfallfolgekosten wurden von Frau ao.Univ.-Prof. Dr. Marion Rauner entwickelt und greifen auf die gemeinsame Kostenanalyse der AUVA-Kostengruppen mit Frau ao.Univ.-Prof. Dr. Michaela-Maria Schaffhauser-Linzatti zurück. Die Weiterentwicklung des Projektes hat vor allem in zwei Bereichen große Änderungen mit sich gebracht. Einerseits konnten auf Grund der detaillierteren zu Verfügung stehenden Daten der AUVA exaktere Berechnungsregeln aufgestellt und an die neuen gesetzlichen Anforderungen angepasst werden, im Weiteren stehen auch genauere statistische Daten der Statistik Austria und anderen Quellen zur Verfügung um Hilfsvariable zu berechnen. Der zweite Aspekt ist die Veränderung der Softwarestruktur. Hier wurden nun zahlreiche Objektklassen und Subprozeduren erzeugt, um auf eventuell später folgende Anpassungen einfacher reagieren zu können. Im Weiteren ist die Umstellung der programminternen Datenbank von Microsoft Access auf SQLite ein wichtiger Aspekt, da dadurch unerwünschte Nebeneffekte des einen Produktes entfernt werden und die Zugriffszeiten auf die Tabellen bei verschiedensten Prozeduren um ein Vielfaches verkleinert werden konnten. Hinzu kommt noch der Punkt, dass auch „Multithreading“ in dieser Version des Programms eingeführt wurde, durch das die volle Kapazität von mehrkernigen Prozessoren ausgenutzt und somit die Berechnungsdauer eines Durchganges nochmals verringert werden kann. Anzumerken ist auch, dass die Programmstruktur und vor allem die Berechnungsregeln für den momentanen Stand der Datenbanktabellen der AUVA programmiert wurden und daher nicht mit Sicherheit ausgesprochen werden kann, dass diese auch in weiterer Folge bei Änderungen der Inhalte oder Datenstruktur in der derzeitigen Form bestehen bleiben wird und entsprechend richtige Ergebnisse berechnet werden.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
AUVA Unfallkostentool
Autor*innen
Johannes Bauerstätter
Haupttitel (Deutsch)
Die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen von Arbeitsunfällen und Präventionsmaßnahmen für die AUVA
Hauptuntertitel (Deutsch)
Weiterentwicklung eines Unfallkostentools
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
XII, 61 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Marion Rauner
Klassifikation
85 Betriebswirtschaft > 85.99 Betriebswirtschaft: Sonstiges
AC Nummer
AC09012452
Utheses ID
17244
Studienkennzahl
UA | 066 | 915 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1