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Das tiefenpsychologische Paradigma des Unbewussten in der Fachliteratur der Individualpsychologie
Elisabeth Toth
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Thomas Stephenson
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.19268
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29046.56208.976559-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Das vorliegende Pilotprojekt hat zum Ziel, einen Beitrag zur Qualitätsbeurteilung anhand der Empirisch-Hermeneutischen Textanalyse in Verbindung mit dem Empirischen Zirkel, zu liefern. Im Zentrum der Betrachtung liegt dabei die Rolle des Paradigmas des Unbewussten innerhalb deutschsprachiger individualpsychologischer Fachliteratur der Jahre 2007-2009. Im Speziellen werden dabei die HerausgeberInnenbände der Zeitschrift für Individualpsychologie und die Beiträgen für Individualpsychologie mit Hilfe der Software MAXQDA10 der Firma Verbi einer Analyse unterzogen. Die forschungsleitenden Fragestellungen dabei sind: „Inwiefern findet das tiefenpsychologische Paradigma des Unbewussten Eingang in den individualpsychologischen Fachartikeln der letzten drei Jahre (Anm. E.T.: 2007-2009) und wird explizit erwähnt?“, und wenn das Paradigma des Unbewussten häufig vorkommt, welche Funktion hat es? Es konnte festgestellt werden, dass in 137 Texten (BIP: 42 Texte; ZIP: 95 Texte) 1.249 Kodierungen mit einer durchschnittlichen Häufigkeit von 9,12 Kodierungen pro Text zu verzeichnen waren. Davon entfallen 5,57 Codings pro Text auf die explizite Erwähnung des Unbewussten. Die Frage nach der Rolle und der Bedeutung des Unbewussten in der individualpsychologischen Fachliteratur der Jahre 2007-2009 kann folgendermaßen zusammenfassend beantwortet werden: AutorInnen innerhalb der Publikationsorgane BIP und ZIP erwähnen das Paradigma des Unbewussten in einer expliziten Weise durchschnittlich verhältnismäßig oft, was darauf schließen lässt, dass die Grundannahmen, vor allem jene des Unbewussten eine besondere Bedeutung innehat. Dabei wird das Unbewusste der LeserIn nicht nur „zusammenhangslos“ präsentiert und diese/r damit einer alleinigen Auseinandersetzung überlassen, sondern (aufgrund der fehlenden Definitionen) als gemeinsames Grundbasiswissen als bekannt voraussetzt und spiegelt sich daher vor allem in der direkten „Anwendung“ wider.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Paradigma des Unewussten individualpsychologische Fachliteratur Empirisch-Hermeneutische Textanalyse
Autor*innen
Elisabeth Toth
Haupttitel (Deutsch)
Das tiefenpsychologische Paradigma des Unbewussten in der Fachliteratur der Individualpsychologie
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
126 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Thomas Stephenson
Klassifikationen
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.03 Methoden und Techniken der geisteswissenschaftlichen Forschung ,
80 Pädagogik > 80.39 Teilgebiete der Pädagogik: Sonstiges ,
80 Pädagogik > 80.99 Pädagogik: Sonstiges
AC Nummer
AC09032831
Utheses ID
17258
Studienkennzahl
UA | 297 | | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1