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Beratung und Intersexualität
unterstützende Richtlinien für die Beratung von Angehörigen intersexueller Kinder
Gowan Julia Mac
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Estella Weiss-Krejci
DOI
10.25365/thesis.19310
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-16428.61536.268179-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Das Thema der vorliegenden Arbeit ist die Definition von Richtlinien für die Beratung von Angehörigen “intersexueller” Kinder. Sie richtet sich also an Berater_innen, deren Arbeitsfeld mit dem Themenbereich “Intersexualität” zu tun hat beziehungsweise solche die sich darin vertiefen wollen. Der Begriff „Intersexualität“ besteht seit Anfang des 20. Jahrhunderts und bezieht sich auf Menschen, die genetisch/hormonell/anatomisch nicht eindeutig dem männlichen oder weiblichen Geschlecht zuordenbar sind.
Wichtige Theoretiker_innen für die Grundlage dieser Forschung sind Judith Butler, Michel Foucault, Henrietta Moore und Anne Fausto-Sterling. Methodisch siedle ich meine Arbeit in der Fachrichtung der Applied Anthropology an. Eltern zu unterstützen, das Schweigen brechen zu können, und so eineTabuisierung der Thematik und darauffolgende Traumatisierung der betroffenen Kinder zu verhindern, stellt einen wichtigen Aspekt für die Beratung dar.
Ich habe zu Beratungsmöglichkeiten in Österreich recherchiert und hier sowohl einen Mangel an Angeboten wie auch an konkreten Beratungsrichtlinien konstatiert. Spezielle Herausforderungen, die für die Betreuung von Eltern “intersexueller” Kinder relevant sein können, wurden herausgearbeitet: Dazu gehören die korrekte Wortwahl, Information zu Geschichte, Mythologien und aktuellem Stand, Kulturvergleiche, rechtliche und ethische Aspekte zum Umgang mit „Intersexualität“, Fragen zu Identität, Coping Strategies, Peergroups und Übergangsriten als Unterstützung im Prozess. Ich setze mich für einen anthropologischen Zugang zur Thematik ein, hinterfrage westliche Geschlechtermodelle, die Biomedizin und den Umgang der Gesellschaft mit „Menschen zwischen den Geschlechtern“. Vor allem Kulturvergleiche stellen einen effizienten Weg dar, sich mit der Thematik zu beschäftigen.
Berater_innen dahingehend heranzubilden, dass sie sowohl Betreuung für die Eltern als auch Fürsprache für die Rechte der Kinder bieten können, gerade was medizinische Eingriffe mit dem Ziel geschlechtsanpassender Maßnahmen betrifft, ist Ziel dieser Arbeit.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Intersexualität Beratung Kultur- und Sozialanthropologie
Autor*innen
Gowan Julia Mac
Haupttitel (Deutsch)
Beratung und Intersexualität
Hauptuntertitel (Deutsch)
unterstützende Richtlinien für die Beratung von Angehörigen intersexueller Kinder
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
135 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Estella Weiss-Krejci
Klassifikation
73 Ethnologie > 73.40 Sozialethnologie: Allgemeines
AC Nummer
AC09034422
Utheses ID
17292
Studienkennzahl
UA | 307 | | |
