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Raumvorstellung und Geschlechtsrollenidentität
zweidimensionale und stereoskopisch-dreidimensionale Darbietung von Endlosschleifen
Lisa Zobler
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Georg Gittler
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.19368
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29237.15308.292563-7
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Untersuchung von Geschlechtsunterschieden in zwei unterschiedlichen Darbietungsformen des Endlosschleifentests (Gittler & Arendasy, 2003) zur Erfassung der mentalen Rotationsfähigkeit, bestehend aus sowohl zwei- als auch dreidimensional dargebotenen, computergenerierten Endlosschleifen. Darüber hinaus wird der Einfluss der Geschlechtsrollenidentität bzw. des psychologischen Geschlechts, erfasst mittels einer Forschungsversion des Fragebogens zur Persönlichkeitseinschätzung – „Selbstbild“ (© Gittler, 2003-2010), auf die Raumvorstellungsleistungen überprüft. Insgesamt wurden 191 Personen (99 Männer, 92 Frauen) getestet. Sowohl in den zwei- als auch in den dreidimensional dargebotenen Items konnten kleine, jedoch nicht signifikante Geschlechtsunterschiede zugunsten der Männer beobachtet werden (dEST-2D = 0.20, dEST-3D = 0.20). Es zeigte sich für beide Geschlechter ein aufgabenerleichternder Effekt durch stereoskopisch-dreidimensionale Vorgabe von Endlosschleifen, ein Ergebnis das bereits mehrfach nachgewiesen wurde (Arendasy, 2000; Arendasy et al., 2010). Die Annahme, dass die dreidimensionale Vorgabe mentaler Rotationsaufgaben zu einer Verringerung geschlechtsspezifischer Leistungsunterschiede führt, konnte in der vorliegenden Arbeit nicht bestätigt werden. Auf Basis der vier Geschlechtsrollenidentitätsgruppen (maskulin, feminin, androgyn, undifferenziert) zeigte sich kein signifikanter Effekt des psychologischen Geschlechts auf die Raumvorstellungsleistungen. Jedoch konnte eine signifikante Wechselwirkung zwischen Geschlecht, Geschlechtsrollenidentität und Vorgabeform nachgewiesen werden. So erzielten Männer und Frauen die sich selbst als feminin beschrieben, in den zweidimensionalen Aufgaben annähernd die gleichen Leistungen, während die Leistungen der femininen Männer in den dreidimensionalen Items signifikant niedriger ausfielen im Vergleich zu jenen der femininen Frauen. Allerdings ist, aufgrund der geringen Anzahl psychologisch femininer Männer und Frauen (nMänner = 4, nFrauen = 7) in der vorliegenden Stichprobe, die eingeschränkte Generalisierbarkeit dieses Ergebnisses zu berücksichtigen.
Abstract
(Englisch)
The aim of the present study is to examine sex differences in two different presentation modes of a mental rotation test called endless loops´ test (EST; Gittler & Arendasy, 2003). It consists of both two- and three-dimensionally presented, computer-generated items. Furthermore the influence of gender-role-identity, measured by a questionnaire on the self-perception (© Gittler, 2003-2010), on the performance in the EST is investigated. Altogether 191 persons were tested (99 men, 92 women). In both the two- and the three-dimensional items, small but not significant sex differences in favor of males emerged (dEST-2D = 0.20, dEST-3D = 0.20). For both sexes a task-facilitating effect through stereoscopic-three-dimensional item-presentation was observed, a result which has been demonstrated in numerous studies (Arendasy, 2000; Arendasy et al., 2010). The assumed reduction of gender differenced in three-dimensional presented items, was not confirmed. Based on the four different gender-role-identities (masculine, feminine, androgynous, undifferentiated), no general influence of gender-role-identity on the performance in the EST emerged, though there was a significant intercorrelation between sex, gender-role-identity and presentation-mode. Men and women describing themselves as feminine reached approximately the same level in the two-dimensional tasks, while the performance of feminine men in the three-dimensional items was significantly lower compared to that of feminine women. However, due to the small number of psychologically feminine men and women (nMänner = 4, nFrauen = 7) in the present sample, the limited generalizability of this result has to be accounted for.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
sex differences mental rotation 2D/3D gender role identity
Schlagwörter
(Deutsch)
Geschlechtsunterschiede mentale Rotation 2D/3D Geschlechtsrollenidentität
Autor*innen
Lisa Zobler
Haupttitel (Deutsch)
Raumvorstellung und Geschlechtsrollenidentität
Hauptuntertitel (Deutsch)
zweidimensionale und stereoskopisch-dreidimensionale Darbietung von Endlosschleifen
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
117 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Georg Gittler
Klassifikation
77 Psychologie > 77.52 Differentielle Psychologie
AC Nummer
AC09354348
Utheses ID
17336
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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