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Der Einfluss persönlicher Ressourcen im Umgang mit Arbeitsplatzunsicherheit
Teresa Lauerbach
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Erich Kirchler
DOI
10.25365/thesis.19574
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30080.64506.915659-4
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Angesichts der weitreichenden negativen Konsequenzen von Arbeitsplatzunsicherheit für Arbeitnehmer und den Erfolg von Unternehmen wird der Prävention dieser Konsequenzen beziehungsweise deren Linderung, von Stressforschern vermehrt Stellenwert in der empirischen Forschung eingeräumt. In diesem Sinne rückte die Rolle des Selbstwerts und der Selbstwirksamkeit von Personen als persönliche Ressourcen im Umgang mit Stress zunehmend in den Fokus der Aufmerksamkeit von Stressforschern. Um einen Beitrag zu der Forschung in diesem Bereich zu leisten, wurde eine Studie an 444 österreichischen Arbeitsnehmern durchgeführt. In Anbetracht der von Unsicherheit geprägten gegenwärtigen wirtschaftlichen Zeiten wurde die Wirkung des Selbstwerts und der Selbstwirksamkeit auf das Erleben von Arbeitsplatzunsicherheit sowie auf die durch Arbeitsplatzunsicherheit verursachten Folgen für das Wohlbefinden von Arbeitnehmern untersucht. Wie angenommen stellten sich beide Konstrukte als signifikante Prädiktoren für das Erleben von Arbeitsplatzunsicherheit heraus. Genauer, zeigte sich ein signifikant negativer Zusammenhang zwischen dem Selbstwert beziehungsweise der Selbstwirksamkeit und dem Erleben von Arbeitsplatzunsicherheit. Auch in Bezug auf das Wohlbefinden konnten die aufgestellten Annahmen teilweise bestätigt werden. Es zeigte sich eine signifikante Interaktion zwischen dem Selbstwert einer Person und dem Erleben von Arbeitsplatzunsicherheit auf die Lebenszufriedenheit von Personen. Genauer moderierte der Selbstwert in der vorliegenden Stichprobe den Einfluss von Arbeitsplatzunsicherheit auf die Lebenszufriedenheit. Entgegen der Hypothesen erwies sich die Selbstwirksamkeit einer Person in keiner der postulierten Zusammenhänge als Moderatorvariable im Stress-Belastungs-Prozess. Die Gründe für diese Ergebnisse werden diskutiert.
Abstract
(Englisch)
With respect to the far-reaching negative consequences of job insecurity for employees and organizations, prevention or buffering these consequences becomes more and more of a „hot“ topic amongst stresspsychologists. Two constructs are thought to have buffering effects on stress-strain-relations, namely self- worth and self-efficacy. In order to contribute to this area of research a study, examining the role of self-worth and self-efficacy on the appraisal and processing of job insecurity was conducted. As expected the self-worth as well as ones self-efficacy seems to play a significant role in explaining feelings of job insecurity. Specifically, significant negative intercorrelations were shown between the two constructs and job insecurity. Moreover, evidence was found for self-worth fulfilling a moderating role in explaining consequences of job insecurity on life satisfaction. As for self- efficacy, no evidence for any moderating role in the proposed stress-strain-relations was found. In conclusion, ones self-efficacy might only play a minor role in coping with job insecurity and its negative consequences to ones wellbeing or functioning.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
job insecurity well-being self-esteem self-efficacy
Schlagwörter
(Deutsch)
Arbeitsplatzunsicherheit Wohlbefinden Selbstwert Selbstwirksamkeit
Autor*innen
Teresa Lauerbach
Haupttitel (Deutsch)
Der Einfluss persönlicher Ressourcen im Umgang mit Arbeitsplatzunsicherheit
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
104 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Erich Kirchler
Klassifikation
77 Psychologie > 77.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen
AC Nummer
AC08935527
Utheses ID
17459
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
