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Das Leitbild der Stadt der kurzen Wege zwischen Anspruch und Wirklichkeit
vom Einfluss räumlich-materieller und subjektiver Faktoren auf die räumliche Mobilität
Jiannis Kaucic
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie
Betreuer*in
Heinz Faßmann
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.19629
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29539.34787.311359-0
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Diplomarbeit untersucht anhand von zwei Stadtquartieren in Wien, inwiefern siedlungs- und infrastrukturelle Faktoren und die subjektive Bewertung derselben auf das individuelle Mobilitätshandeln wirken. Die Ergebnisse zeigen, dass die Bewohner eines dichten, kompakten, nutzungsgemischten Wohnquartiers mit gutem Anschluss an das öffentliche Verkehrssystem und relativer Nähe zum Stadtzentrum eher kürzere Wege zurücklegen und zu einem größeren Anteil umweltfreundliche Verkehrsmittel nutzen, als Bewohner eines weniger dichten und zentrumsferneren Quartieres. Die Ursachen des unterschiedlichen Mobilitätshandelns können jedoch nicht eindeutig kausal auf diese räumlich-materiellen Faktoren zurückgeführt werden, da auch eine Vielzahl an anderen Rahmenbedingungen, u.a. die subjektive Raumbewertung und soziale Faktoren, das individuelle Entscheidungsverhalten beeinflussen. Dennoch erweist sich die Mischung und Dichte von Arbeitsplätzen und Wohn-, Freizeit- bzw. Versorgungsfunktionen als wichtige Maßnahme zur ökologischen Gestaltung der Alltagsmobilität, da in der Bevölkerung eine Tendenz zur Koppelung von Versorgungs- und Freizeitwegen mit dem Arbeitsweg erkennbar ist. Verkehrsmittelwahl und durchschnittliche Weglänge hängen hierbei von den Zielpotenzialen am Wohn- und Arbeitsort, sowie der Erreichbarkeit mit dem ÖPNV und der Qualität der Fuß- und Fahrradwege ab.
Abstract
(Englisch)
Based on a survey conducted in two neighborhoods in Vienna, this thesis examines to what extent settlement structure, infrastructural factors and their subjective evaluation affects the mobility of residents. The results show that residents of a dense, compact, mixed-use area with easy access to public transport and proximity to the city center cover shorter travel distances and display a larger share of environmentally friendly mobility than inhabitants of a less dense area outside of the core city. It is also shown that mobility, the result of individual choices, is not only influenced by spatial factors, but also by the residents’ subjective perception of space, social and other fac-tors. However, the density and mix of jobs, housing, leisure and supply proves to be important for the ecological design of mobility, as people tend to couple their trips for supply and recreation with trips to work. Modal split and average trip length are influenced by the potential of spatial opportunities at the place of residence and the job location, as well as the accessibility of public transport and the quality of pedestrian and bicycle paths.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
city of short distances compact city mobility
Schlagwörter
(Deutsch)
Stadt der kurzen Wege Kompakte Stadt Mobilität
Autor*innen
Jiannis Kaucic
Haupttitel (Deutsch)
Das Leitbild der Stadt der kurzen Wege zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Hauptuntertitel (Deutsch)
vom Einfluss räumlich-materieller und subjektiver Faktoren auf die räumliche Mobilität
Paralleltitel (Englisch)
The principle of the city of short distances between aspiration and reality ; on the influence of spatial and subjective factors on mobility
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
129 S. : Ill., graph. Darst., Kt.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Heinz Faßmann
Klassifikationen
74 Geographie > 74.12 Stadtgeographie, Siedlungsgeographie ,
74 Geographie > 74.72 Stadtplanung, kommunale Planung ,
74 Geographie > 74.75 Verkehrsplanung, Verkehrspolitik
AC Nummer
AC09615931
Utheses ID
17503
Studienkennzahl
UA | 453 | | |
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