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Der gebundene Eros
eine Erörterung des philosophischen Begriffs "Begehren" in der menschlichen Sexualität, in Hinblick auf den Sadomasochismus
Ariana Reisacher
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Josef Rhemann
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.19631
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29804.11632.264165-3
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Zu Beginn der Arbeit wurde die Forschungsfrage gestellt, in wie fern sich der philosophische Begriff Begehren in einem sadomasochistischen Kontext wiederfindet bzw. welchen Stellenwert er darin hat. Da sich die Philosophie als allumfassende Wissenschaft versteht, wurde der Versuch unternommen, bestimmte Erosphilosophien anhand von historischen und zeitgemäßen Beispielen aus anderen wissenschaftlichen Disziplinen zu verdeutlichen, insbesondere aus der Kunstgeschichte, Kulturwissenschaft, Theater-, Film- und Medienwissenschaft und der Literaturwissenschaft. Dies ist dadurch zu rechtfertigen, dass gerade der Sadomasochismus in verschiedensten Disziplinen nicht an Bedeutung verloren hat. Um die aktuelle Forschungslage ausreichend erläutern zu können, ergab sich daher eine Notwendigkeit, die Thematik interdisziplinär zu betrachten. Die Argumentation baut auf ausgewählten Texten namhafter Philosophen auf, die zueinander in Beziehung gestellt wurden, um auf der Ebene des Vergleichs möglichst stringente Thesen zu formulieren. Ausgangspunkt der Diplomarbeit war Platons Symposion, der den Begriff Eros in den Mittelpunkt stellte. Anschließend wurde Platon zu anderen Philosophen, wie Kant und Sade, in Beziehung gesetzt. Die Frage nach der Würde des Menschen und seiner Selbstbestimmtheit sind v.a. im sadomasochistischen Kontext zentrale Elemente. Sade und Sacher-Masoch bildeten die Brücke zum Sadomasochismus, der zu Beginn anhand Krafft-Ebings Pathologiebeschreibungen näher erörtert wurde. Ein Exkurs über die menschliche Sexualität und ihre Merkmale bildeten dann den Kontext für den sadomasochistischen Zugang. Macht, Unterwerfung, Interaktion und die Beziehung zwischen Subjekten wurden anhand verschiedener Texte Sartres und Foucaults behandelt. In der Folge wurden Literatur- und Kunstbeispiele vorgestellt. Der letzte Teil der Arbeit beschäftigt sich mit dem philosophischen Aspekt des Sadomasochismus. Es wurden die Begriffe Selbstbestimmtheit, Grenzziehung und Macht thematisiert.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
desire sexuality sadomasochism power autonomy
Schlagwörter
(Deutsch)
Begehren Sexualität Sadomasochismus Macht Autonomie
Autor*innen
Ariana Reisacher
Haupttitel (Deutsch)
Der gebundene Eros
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Erörterung des philosophischen Begriffs "Begehren" in der menschlichen Sexualität, in Hinblick auf den Sadomasochismus
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
122 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Josef Rhemann
Klassifikationen
08 Philosophie > 08.36 Philosophische Anthropologie ,
08 Philosophie > 08.38 Ethik ,
08 Philosophie > 08.41 Ästhetik ,
08 Philosophie > 08.42 Kulturphilosophie ,
08 Philosophie > 08.44 Sozialphilosophie
AC Nummer
AC09419803
Utheses ID
17505
Studienkennzahl
UA | 296 | | |
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