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Die Bedeutsamkeit von ausgewählten Faktoren für die Beurteilung von Lebensläufen
Julia Steiner
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Rainer Maderthaner
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.19728
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29330.08608.311053-4
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Personalverantwortliche versuchen im Bewerbungsprozess die besten KandidatInnen für eine vakante Stellen ausfindig zu machen. Sozialkompetenz ist dabei oft ein wesentliches Entscheidungskriterium. Wie das Urteil von RecruiterInnen über die BewerberInnen im Rahmen der Personalauswahl zu Stande kommt, weist noch einige Unklarheiten auf und wurde bis dato nicht hinreichend untersucht (Cole, Rubin, Feild und Giles, 2007). Die vorliegende Studie widmet sich der Personenbeurteilung im Rahmen des schriftlichen Bewerbungsprozesses. Hauptfragestellung ist, wie sich das Geschlecht, die Dauer der bisherigen beruflichen Erfahrung und die Anzahl der Freizeitaktivitäten von KandidatInnen auf die Beurteilung ihrer sozialen Kompetenzen auswirken. Dazu wurden Lebensläufe erstellt, die in den drei interessierenden Variablen systematisch variierten. Es entstanden daraus acht verschiedene Faktorstufkombinationen, welche bezüglich vier sozialer Dimensionen (Dominanz, Handlungsflexibilität, Prosozialität und Sensitivität) zu bewerten waren. Beurteilt wurden die Lebensläufe von männlichen und weiblichen StudentInnen der Wirtschaft sowie Soziologie. Für alle drei Innersubjektfaktoren wurde ein Einfluss auf die Beurteilung beobachtet. Zusätzlich wurden Wechselwirkungen ausfindig gemacht. Das Geschlecht der BewerberInnen hatte einen signifikanten Effekt auf Beurteilung der Dominanz, Prosozialität und Sensitivität. Die Dauer der Berufserfahrung und Anzahl der Freizeitaktivitäten beeinflussten die Beurteilung der weiblichen Lebensläufe deutlicher als bei den männlichen Kandidaten. Lange Berufserfahrung wirkte sich bezüglich der Dominanz- und Sensitivitätsbeurteilung positiv aus, kurze Berufserfahrung hingegen führte zu einer hohen Prosozialitätseinschätzung. Für drei von vier Urteilsdimensionen kann ein Haupteffekt der Variable Anzahl der Freizeitaktivitäten berichtet werden. Zusätzlich konnte mittels Varianzanalyse gezeigt, dass viele Freizeitaktivitäten eine geringe Berufserfahrung kompensieren können. Es konnte kein Einfluss der Zwischensubjektfaktoren auf die Beurteilung der Faktorstufenkombinationen ausfindig gemacht werden.
Abstract
(Englisch)
During the application procedure, personnel managers try to identify the best candidates for the open positions. Social competence is often a main criterion in the personnel selection. However, the way recruiters perceive the candidates are not well demonstrated yet (Cole, Rubin, Feild und Giles, 2007). The present study examines how recruiters form an impression about the candidates during the first part of the application procedure. More specifically, it is of the interest of the current study to find out how candidates’ gender, amount of work experience, and number of extracurricular activities influence their social competence ratings. For this purpose, fake curricula vitae were created, that systematically differed in these three variables. The eight different combinations of the factor levels were evaluated in four social dimensions (dominance, flexibility in social interactions, prosociality and sensitivity). The resumés were rated by male and female economy and sociology students. All three factors displayed a significant influence on the social competence assessment. In addition, significant interactions between the three variables were found. Applicants´ gender was significantly related to the dominance, prosociality and sensitivity ratings. The length of the work experience and the number of extracurricular activities had a greater effect on the ratings of female resumés than males. Long term work experience had a positive influence on the perceived dominance and sensitivity of the candidate. Short work experience lead to high prosociality ratings. For three out of the four social dimensions, the number of extracurricular activities showed a main effect. The analysis of variances also showed a compensatory effect of high extracurricular activities for low work experience. The educational background or gender of the person evaluating the resumé had no influence on the social competence ratings.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
personnel selection application person perception
Schlagwörter
(Deutsch)
Personalselektion Bewerbung Personenwahrnehmung
Autor*innen
Julia Steiner
Haupttitel (Deutsch)
Die Bedeutsamkeit von ausgewählten Faktoren für die Beurteilung von Lebensläufen
Paralleltitel (Englisch)
The impact of selected factors on the assessment of resumés
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
160 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Rainer Maderthaner
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.60 Sozialpsychologie: Allgemeines ,
77 Psychologie > 77.62 Soziale Wahrnehmung, Attribution
AC Nummer
AC09350732
Utheses ID
17602
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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