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Fluorine in AGB-stars
Andreas Hren
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie
Betreuer*in
Thomas Lebzelter
DOI
10.25365/thesis.19875
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29730.98410.911763-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Das Ziel dieser Arbeit ist die Bestimmung der Fluorhäufigkeit in einer Anzahl roter Riesen (am AGB) des Spektraltyps M in den beiden Kugelsternhaufen NGC 1846 und 1978 in der Großen Magellanschen Wolke. Der Ursprung dieses Elements ist unklar, da es zwar eine Reihe von Theorien zu seiner Synthese gibt, der Beitrag der einzelnen Quellen (Supernovae, Wolf-Rayet- und AGB-Sterne) aber umstritten ist. Bisherige Arbeiten zu diesem Thema deuten darauf hin, dass der Anteil, der von AGB-Sternen geleistet wird, in den Standardmodellen jedoch unterschätzt wird und wir eine bessere Vorstellung von der Fluorproduktion in diesen Objekten benötigen, um die Beobachtungen erklären zu können. Um diese Vermutung zu überprüfen, vergleicht der Autor die gemessenen Fluorhäufigkeiten mit dem C/O Verhältnis der beobachteten Sterne, da ein erhähter Wert darauf hindeuten würde, dass in diesen Sternen der 'third dredge-up' stattfindet und wobei mit dem Kohlenstoff auch Fluor an die Oberfläche transportiert werden sollte. Eine positive Korrelation kann daher erwartet werden und ihr Anstieg ist der entscheidende Faktor, ob unsere Modelle verbessert werden müssen. Tatsächlich konnte bei einem der Haufen (NGC 1846) ein Anstieg beobachtet werden, der zu hoch ist um mit Standardmodellen erklärt werden zu können. Der zweite Sternhaufen zeigt hingegen eher homogene Fluorhäfigkeiten und C/O Verhältnisse, was gegen den 'third dredge-up' in diesen Sternen spricht.
Abstract
(Englisch)
The goal of this thesis is the measurement of the fluorine abundances in a sample of M-type red giant (AGB) target stars in the two clusters NGC 1846 and NGC 1978 in the Large Magellanic Cloud. The origin of this element remains uncertain, since a number of theories considering its synthesis exist and the efficiency of its production in different sites (supernovae, Wolf-Rayet and AGB-stars) is a matter of discussion. Previous work on this matter suggests, that the contribution of AGB-stars is underestimated by the standard theories and that a better understanding of the nucleosynthesis or the mixing might be necessary to explain the observed values. In order to verify this claim, the measured fluorine abundances of the targets are compared with their C/O ratio, which is a good indicator for an ongoing third dredge up in these stars and which should enhance both the carbon and the fluorine abundance on the stellar surface. While a positive correlation is to be expected, its inclination is the deciding factor, whether the nucleosynthesis- or mixing-models need to be adjusted.
The result of my work shows, that indeed the inclination is to high to be explained by standard models in one of the clusers (NGC 1846). The second cluster shows rather homogeneuos fluorine abundances and C/O ratios, so no third dredge-up is taking place here.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
AGB-stars fluorine nucleosynthesis IR spectrum astronomy
Schlagwörter
(Deutsch)
AGB-Sterne Fluor Nukleosynthese IR Spektrum Astronomie
Autor*innen
Andreas Hren
Haupttitel (Englisch)
Fluorine in AGB-stars
Paralleltitel (Deutsch)
Fluor in AGB-Sternen
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
74 S.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Thomas Lebzelter
Klassifikationen
AC Nummer
AC09020256
Utheses ID
17749
Studienkennzahl
UA | 066 | 861 | |
