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Das Modell "Special Love Talks" als sexualpädagogisches Begleitprogramm für BetreuerInnen und LeiterInnen von betreuten Wohneinrichtungen für Menschen mit intellektueller Behinderung
eine qualitative Untersuchung, welche Wege sexualpädagogischer Begleitung BetreuerInnen und LeiterInnen von Wohnheimen für Menschen mit intellektueller Behinderung durch das sexualpädagogische Modell "Special Love Talks" erreicht haben
Georgina Ebeyan
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Ernst Berger
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.19898
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29749.48715.312259-0
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Diplomarbeit befasst sich mit der sexualpädagogischen Begleitung von Menschen mit intellektueller Behinderung, und untersucht in ihrem Forschungsteil, ob das sexualpädagogische Begleitprogramm „Special Love Talks“ dem Anspruch gerecht wird, BetreuerInnen und LeiterInnen von Wohnheimen für Menschen mit intellektueller Behinderung, so auszubilden, dass sie sexualitätsbezogene Probleme ihrer KlientInnen begleiten und sexualpädagogische Projekte durchführen können. Für diese Untersuchung wurden WohnheimbetreuerInnen und LeiterInnen aus vier Wohneinrichtungen der Lebenshilfe Salzburg mittels qualitativer Interviews befragt. Es wurde erhoben, ob die BetreuerInnen und LeiterInnen durch „Special Love Talks“ ausreichend personale Kompetenz, Sachkompetenz und Handlungskompetenz erwerben konnten, um ihre KlientInnen sexualpädagogisch begleiten zu können. Die gewonnenen Ergebnisse dieser Diplomarbeit belegen jedoch, dass diese drei Kompetenzbereiche durch „Special Love Talks“ nur mangelhaft ausgebildet wurden. Schwächen zeigen sich im kommunikativen Bereich, und im Bereich der Handlungskompetenz. Es fehlt vor allem eine Reflexion der eigenen sexuellen Biographie und der Normen und Werte betreffen Sexualität. Die in „Special Love Talks“ entwickelten sexualpädagogischen Projekte wurden nicht in die Praxis umgesetzt und eigene sexualpädagogische Projekte, wurden von der jeweiligen Einrichtung, nicht entworfen. Der alleinige Besuch von „Special Love Talks“ reicht nicht aus, damit eine professionelle sexualpädagogische Begleitung von den BetreuerInnen und LeiterInnen durchgeführt werden kann. Daher ist es von Nöten, dass BetreuerInnen und LeiterInnen auch nach „Special Love Talks“ eine sexualpädagogische Fortbildung besuchen, um diesen Mangel auszugleichen. Ebenso ist es notwendig sexualpädagogische Inhalte verstärkt im Ausbildungssektor zu verankern.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Sexualpädagogik sexualpädagogische Begleitung Menschen mit intellektueller Behinderung sexualpädagogische Fortbildung Special Love Talks personale Kompetenz Sachkompetenz Handlungskompetenz Sexualität
Autor*innen
Georgina Ebeyan
Haupttitel (Deutsch)
Das Modell "Special Love Talks" als sexualpädagogisches Begleitprogramm für BetreuerInnen und LeiterInnen von betreuten Wohneinrichtungen für Menschen mit intellektueller Behinderung
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine qualitative Untersuchung, welche Wege sexualpädagogischer Begleitung BetreuerInnen und LeiterInnen von Wohnheimen für Menschen mit intellektueller Behinderung durch das sexualpädagogische Modell "Special Love Talks" erreicht haben
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
229 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ernst Berger
Klassifikationen
80 Pädagogik > 80.47 Sexualerziehung ,
80 Pädagogik > 80.70 Erziehungspraxis
AC Nummer
AC09597664
Utheses ID
17772
Studienkennzahl
UA | 297 | | |
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