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Die Illustration zum Beginn des Rosenromans
(mit besonderer Berücksichtigung Cod.2568, Wien, Österreichische Nationalbibliothek)
Franziska Mollnar
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Michael Viktor Schwarz
DOI
10.25365/thesis.19932
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29848.16040.204866-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Diplomarbeit behandelt die Illustration zum Beginn des Rosenromans, der um 1230 von Guillaume de Lorris begonnen und 40 Jahre später von Jean de Meun zu Ende geführt wurde. Er ist die erste französische Dichtung des Mittelalters, die sich insgesamt als Schilderung eines Traumes ausgibt. Besonders unter den 300 erhaltenen Handschriften berücksichtigt wird Codex 2568, der heute in der Österreichischen Nationalbibliothek aufbewahrt wird. Er wurde in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts von einem bisher noch wenig beachteten Miniator illustriert, den Friedrich Winkler nach dieser Handschrift als Meister des Rosenromans bezeichnete. Die Lokalisierung der Handschrift ist zwischen Frankreich und den Niederlanden strittig.
Nach einer kurzen Zusammenfassung des Forschungsstandes zum Wiener Rosenroman, wird eine einleitende Übersicht der epischen Darstellung Guillaumes in groben Zügen skizziert, die helfen soll, die Titelblätter der Illustration zu analysieren. Es soll aufgezeigt werden, wie der erzählte Traum in Bildern übersetzt wurde und was die verschiedenen Darstellungen über die mittelalterliche Sicht des Traumes aussagen mögen. Anschließend werden die nächsten neun Miniaturen der Handschriften ins Zentrum der Analyse geraten. Dabei sollen durch den Vergleich mit den zugehörigen Textstellen sowie mit einigen ausgewählten Rosenroman-Handschriften die Besonderheiten der Wiener Handschrift erkannt werden. Zuletzt wird wieder an der Titelminiatur der Wiener Handschrift angeknüpft. Ausgehend von den Erkenntnissen, die bisher gezogen wurden, soll dem Leser vermittelt werden, welche Aussage über den Traum die individuelle Darstellungsweise der Wiener Handschrift zulässt.
Die ausgewählten Vergleichsbeispiele anderer Rosenroman-Handschriften stammen größtenteils aus dem 14. und 15. Jahrhundert und sind vor allem anhand der Zugänglichkeit in die Einsicht der Abbildungen ausgewählt. Bei rund 300 erhaltenen Handschriften scheint es ein unmögliches Unterfangen, jede Einzelne zu berücksichtigen. Die Abbildungen beziehe ich größtenteils aus der Digital Library www.romandelarose.org, die 130 Manuskripte aus verschiedenen Bibliotheken digital zur Verfügung gestellt hat sowie aus bereits bestehenden Publikationen. Die Abbildungen des Wiener Codex hat mir freundlicherweise die Österreichische Nationalbibliothek zur Verfügung gestellt.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Rosenroman Illustrationsforschung Traum im Mittelalter
Autor*innen
Franziska Mollnar
Haupttitel (Deutsch)
Die Illustration zum Beginn des Rosenromans
Hauptuntertitel (Deutsch)
(mit besonderer Berücksichtigung Cod.2568, Wien, Österreichische Nationalbibliothek)
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
99 S. : zahlr. Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Michael Viktor Schwarz
Klassifikation
20 Kunstwissenschaften > 20.89 Kunstgeschichte: Sonstiges
AC Nummer
AC09043877
Utheses ID
17806
Studienkennzahl
UA | 315 | | |
