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Filmische und soziale Raumentwürfe im experimentellen ethnografischen Dokumentarfilm anhand der Filmpraxis von Trinh T. Minh-ha
Regina-Maria Wuzella
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Andrea Braidt
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.2133
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29968.72996.682363-9
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Eine Erschliessung von Raum zwischen und abseits konventioneller Paarkonstellationen ist Teil der Agenda von Trinh T. Minh-ha. In der vorliegenden Arbeit beschäftige ich mich im Genaueren mit den Filmarbeiten RE-ASSAMBLAGE (1981) und SURNAME VIET GIVEN NAME NAM (1989). Dabei analysiere ich filmische Raumkonstitutionen und befrage diese nach deren Potential de-kolonialisierende und feministische Filmpraxen zu generieren. Somit begreife ich die Organisation von filmischem Raum als Display spezifischer sozialer Räume. Zunächst skizziere ich in Kapitel 1 eine historische Kontextualisierung ethnografischer Filmpraxen und gehe in Kapitel 2 näher auf Trinhs Woman Native Other ein, mittels dessen ich Sprache als widerständigen Ort verhandle. Dabei führe ich spezifische Begrifflichkeiten als konkrete „Verhandlungsorte“ vor. So wie ich Sprache als materiellen Ort und Artikulation sozialer Kämpfe begreife, versuche ich auch Film als in kulturelle und soziale Gefüge eingebettetes Medium zu verstehen. Die Frage nach Raumentwürfen in Trinhs Filmarbeit stellt den Haupt-Analyseaspekt dar. Dabei denke ich Raum sowohl in seiner (pro-)filmischen Materialität als auch auf konzeptionelle Weise und frage schliesslich nach der Konstitution dessen. Raum verstehe ich dabei nie als ein neutrales Medium, das irgendwo draussen existiert, sondern als Manifestation verschiedenster Formen von Wissen und sozialen Institutionen. Schon der Begriff des Raumes selbst ist ja an eine Historie gebunden, die auf verschiedene Formen von Wissensproduktionen rekurriert. Jegliche theoretische Bemühung in Bezug auf Raum ist daher geographisch, sozial, institutionell verortet und schreibt sich wiederum in diese ein. Sowohl die theoretischen als auch filmischen Arbeiten Trinh Thi Minh-ha´s sind Ausdruck ihres politischen Kampfes, der- wie sie diesen selbst verortet- an (Be)Grenzen(-ungen) stattfindet und durch welchen sich durch Verschiebungen hegemonialer Verhältnisse neue „Zwischen-Räume“ auftun lassen. So wie Trinh das Ich als intertextuell und vielschichtig begreift, versteht sie auch Kultur(en) als hybride und in sich heterogene soziale Gebilde. Wie sich diese Auffassungen Trinhs innerhalb ihrer filmischen Raumkonzepte manifestieren, stellt die Motivation der vorliegenden Arbeit dar. Dabei habe ich (filmisch-räumliche) Repräsentation als machtvolle Strategie begriffen, die –indem diese zum Beispiel mit gängigen Sehkonventionen bricht- (selbst-)ermächtigende politische Wirkungen zu erzielen vermag.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
feminist filmtheory film and space- politics of representation
Schlagwörter
(Deutsch)
feministische Filmtheorie filmische Raum- Repräsentationspolitik
Autor*innen
Regina-Maria Wuzella
Haupttitel (Deutsch)
Filmische und soziale Raumentwürfe im experimentellen ethnografischen Dokumentarfilm anhand der Filmpraxis von Trinh T. Minh-ha
Publikationsjahr
2008
Umfangsangabe
II, 96 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Andrea Braidt
Klassifikation
24 Theater > 24.32 Filmgeschichte
AC Nummer
AC07107169
Utheses ID
1787
Studienkennzahl
UA | 317 | | |
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