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Die Schauspielmusiken des Johann Mederitsch
Stefanie Maria Havas
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Herbert Seifert
DOI
10.25365/thesis.19996
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29905.72316.362369-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
In dieser Arbeit wird ein neuer Zugang zu Johann Mederitschs (1752-1835) Schauspielmusik-Kompositionen angestrebt. Nachdem eine Einführung in sein Leben und Werk und in die Gattung Schauspielmusik selbst gegeben wird, werden in dieser Arbeit weiters drei von elf überlieferten Schauspielmusiken genauer behandelt, darunter: „Die Tempelherren“, „Die Bestürmung von Smolensk“ und „Macbeth“. Die musikalische Quellen dieser Kompositionen befinden sich heute in Wien (genauer: Wienbibliothek im Rathaus, Nationalbibliothek und Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde) und in Salzburg (Internationale Stiftung Mozarteum). Schauspielmusik kann nicht richtig verstanden werden ohne eine gründliche Kenntnis der literarischen Quellen, der Bühnenverhältnisse der verschiedenen Theater, des ästhetisch-theoretischen Diskurses und der populären Strömungen der Zeit. Im historischen Kontext bleibt die Schauspielmusik nur ein Aspekt von vielen, die zu einer Aufführung betrugen. In der Analyse von Mederitschs Schauspielmusiken ist diese Wechselbeziehung zu beachten. Komponisten von Programmmusik beabsichtigen oft, mehr als die Musik selbst zu entwickeln, die theatrale Wirkung der Musik zu erhöhen. In dieser Arbeit sollen neue Aspekte der Musik eines Komponisten aufgezeigt werden, der zwar heute vergessen ist, jedoch im Wiener Theatermilieu des späten 18. Jahrhundert fest etabliert war.
Abstract
(Englisch)
This thesis aims at giving a different approach to the incidental music of Johann Mederitsch (1752-1835). After an introduction to the Mederitsch’s life and works as well as the genre ‘incidental music’ itself this thesis focuses on three out of eleven plays that we nowadays know of: ‘Die Tempelherren’, ‘Die Bestürmung von Smolensk’ and ‘Macbeth’. Primary musical sources of these three plays survived and are now preserved in Vienna (the ‘Wienbibliothek’, in the Austrian Nationalbibliothek, in the ‘Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde’) and in Salzburg (the ‘Internationale Stiftung Mozarteum’). Incidental music cannot properly be understood without a thorough knowledge of the influences of literary sources, the stage requirements of various theatres, the aesthetic theoretical discussion and popular trends at the time. In this historical context incidental music remains one aspect out of many, that contributed to the staging of a play. In the analysis of Mederitsch’s incidental music it is necessary to consider this close interrelation. Composing programme music the composer often aimed at enhancing the theatrical effect more than at developing the music itself. In this thesis a new light is being shed on the music of a composer who is forgotten today, but was firmly established in the theatrical scene of Vienna in the late 18th century.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Incidental Music Johann Mederitsch Gallus 18 th century Vienna Bestürmung von Smolensk Tempelherren Macbeth
Schlagwörter
(Deutsch)
Schauspielmusik Johann Mederitsch Gallus 18. Jahrhundert Wien Bestürmung von Smolensk Tempelherren Macbeth
Autor*innen
Stefanie Maria Havas
Haupttitel (Deutsch)
Die Schauspielmusiken des Johann Mederitsch
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
101 S. : Ill., graph. Darst., Notenbeisp.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Herbert Seifert
AC Nummer
AC09356250
Utheses ID
17870
Studienkennzahl
UA | 316 | | |
