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Die Sammlung der madagassischen Musikinstrumente im Museum für Völkerkunde Wien
Günther Bachmann
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Oskar Elschek
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.20069
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30487.26254.154162-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In dieser Diplomarbeit wird eine ausgewählte Sammlung eines Museums dargestellt, Musikinstrumente aus Madagaskar im Museum für Völkerkunde Wien. Die 29 Instrumente umfassende Sammlung wurde nach der Instrumentensystematik von Hornbostel und Sachs klassifiziert. Daraus resultierten fünf Idiophone, vier Membranophone, 15 Chordophone und fünf Aerophone. Die größte Anzahl an Instrumenten desselben Typs befindet sich bei den Chordophonen, nämlich elf valihas. Die als idiochorde, heterochorde und auch als Mischform vorkommende Röhrenzither wird als das madagassische Nationalinstrument bezeichnet. Diese Sammlung besteht aus acht idiochorden, zwei heterochorden und einer gemischten valiha. Eine systematische Einordnung der Mischform nach Hornbostel und Sachs war nicht möglich, da dieses System zwar eine Trennung in stammeigene und nicht stammeigene Saiten unterscheidet, jedoch eine Verbindung beider Saitenarten nicht berücksichtigt. Unter den Aeophonen befinden sich zwei Längsflöten, die in der hier auftretenden Form mit Schalltrichter, Metallummantelung und einem angeschrägten Anblasende heutzutage nicht mehr vorkommen. Unter den Membranophonen befindet sich eine Kesseltrommel, die im aktuellen Zustand ein unvollständiges Instrument darstellt. Die ursprüngliche Schnurspannung ist durch eine Klebespannung ersetzt worden. Hinter Der Inventarnummer 155.430 ist ein Idiophon zuge, das nach der in dieser Arbeit angewandten Systematik nicht als eigenständige Einheit klassifiziert werden kann. Die auferlegte Einteilung sieht für diesen Fall eine Beschreibung von zwei einzelnen Instrumenten vor, eine Klöppelglocke und eine Schnurrassel. Die Sammlung entstand in einem Zeitraum von 95 Jahren, zwischen 1879 und 1974. Der größte Teil der Sammlung stammt von der Ethnologin Lotte Schomerus-Gernböck. Sie brachte dem Museum 17 Instrumente, die restlichen elf Objekte stammen von sieben weiteren Sammlern. In den Besitz des Museums kamen die Objekte teils durch Leihgaben, die später in eine Schenkung übergingen, teils durch Ankauf, teils durch Gegengeschäfte und teils durch sofortige Schenkungen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Musikethnologie Musikinstrumentensammlung Madagaskar Völkerkundemuseum Sammler
Autor*innen
Günther Bachmann
Haupttitel (Deutsch)
Die Sammlung der madagassischen Musikinstrumente im Museum für Völkerkunde Wien
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
146 S. : zahlr. Ill., graph. Darst., Kt.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Oskar Elschek
Klassifikationen
02 Wissenschaft und Kultur allgemein > 02.30 Museumskunde ,
24 Theater, Film, Musik > 24.49 Systematische Musikwissenschaft: Sonstiges ,
24 Theater, Film, Musik > 24.80 Musikinstrumente und ihre Musik: Allgemeines
AC Nummer
AC09037322
Utheses ID
17943
Studienkennzahl
UA | 316 | | |
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