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Partizipation von Frauen in Führungspositionen in Sportorganisationen am Beispiel der Sportunion im Burgenland
Ursachen der Unterrepräsentanz von Frauen an der "Spitze des Sports"
Miriam Urch
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Betreuer*in
Rosa Diketmüller
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.20080
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30186.10545.585870-0
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Das Thema „Frauen in Führungspositionen“ ist hochaktuell. Mehr und mehr rückt die Situation von Frauen in der Wirtschaft, Politik und Wissenschaft in den Blickpunkt der Öffentlichkeit, auch jene von Frauen im Bereich des Sports und in Sportorganisationen. Trotz der stetig anwachsenden Anzahl der Frauen, die Sport betreiben und im organisierten Sport teilnehmen, erhöht sich nicht gleichzeitig auch der Anteil der Frauen in den Führungspositionen des Sports. Der Anteil an Frauen in Funktionen und repräsentativen Ämtern von Sportorganisationen ist deutlich geringer als jene der Männer. Diverse Analysen und Studien haben ergeben, dass auch im 21. Jahrhundert Frauen in den Führungspositionen der Sportorganisationen noch immer deutlich unterrepräsentiert sind (Doll-Tepper & Pfister, 2004, S. 1). Es stellt sich daher die Frage, wieso Frauen zu so einem geringen Anteil in den Ämtern der Sportvereine vertreten sind. Wieso bleibt ein großes Potenzial an personellen Ressourcen ungenutzt? Fehlen den Frauen der Wille und die Motivation, um Führungspositionen einzunehmen? Gibt es unsichtbare Barrieren, die den Weg zur Spitze verhindern? Vor allem in den letzten Jahrzehnten wurde daran gearbeitet, diese geschlechtsbezogene soziale Ungleichheit zu vermindern. Zahlreiche Strategien und Maßnahmen wurden entwickelt und in einem weiteren Schritt auch umgesetzt, um Frauen wie Männern die Zugänge zu allen Bereichen des Sports zu ermöglichen. Frauenförderung und auch Gender Mainstreaming zielen darauf ab, die Gleichstellung auf allen Ebenen und in allen Handlungsfeldern von Organisationen zu realisieren - das Ziel ist die Chancengleichheit (Hartmann-Tews & Rulofs, 2006, S. 314). Die Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen des Sports ist unbestritten. Erste Daten legen nahe, dass dies auch bei der Sportunion im Burgenland der Fall ist. Betrachtet man alle Vereine der Sportunion Burgenland, so wird klar, dass es auch hier mehr Funktionäre als Funktionärinnen gibt. Im Rahmen eines Projektes arbeiten zurzeit im Burgenland zwei Dachverbände gemeinsam daran, die Situation von Frauen und Männern zu erheben, nach Gründen für die Situation zu fragen, Vorstellungen für Veränderungen zu diskutieren und darauf aufbauend Maßnahmen zur Optimierung zu setzen. In dieser Arbeit wird der Fokus darauf gelegt, wie sich die Situation für Frauen in der Sportunion Burgenland darstellt, welche Barrieren für die geringe weibliche Beteiligung von Frauen in Führungspositionen gegeben sind und welche Möglichkeiten der Veränderung von den Beteiligten selbst gesehen werden.
Abstract
(Englisch)
The issue “women in management positions“ presently is a highly discussed one. The situation of women receives considerable attention in various fields such as business, politics, science and sports. Concerning the latter it has to be stated that although the number of women doing sports and taking part in organized sports increases, the number of women in management position of sports does not grow correspondingly - so males still constitute the majority. Several studies have shown this underrepresentation of women in management positions (Doll-Tepper & Pfister, 2004, p. 1). This leads us to the quest for possible reasons. Why is it that a great potential of personal resources remains unused? Are women lacking the will and the motivation to gain management positions? Are there boundaries that prevent them from getting to the top? Especially in the last decades several initiatives have been started to reduce gender based social inequality. Several strategies have been developed and implemented, to assure access to all areas of sports for men and women equally. Special programs for women and gender mainstreaming intend to create sameness on all organizational levels (Hartmann-Tews & Rulofs, 2006, p. 314). The underrepresentation of women in management positions in sports is undisputed. An example is shown by the “Sportunion Burgenland”, where there are more male officials than female ones. Within a project two umbrella organizations in Burgenland are cooperating to empirically investigate the situation of women and men, ask for the background reasons, gather and discuss ideas for change, and implement solutions for improvement. This thesis focuses on the situation of women in the “Sportunion Burgenland”; it discusses the limits women are facing, trying to reach management positions and it points to the ideas for change of the perspective of people within the organization.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Women in leading positions
Schlagwörter
(Deutsch)
Frauen in Führungspositionen
Autor*innen
Miriam Urch
Haupttitel (Deutsch)
Partizipation von Frauen in Führungspositionen in Sportorganisationen am Beispiel der Sportunion im Burgenland
Hauptuntertitel (Deutsch)
Ursachen der Unterrepräsentanz von Frauen an der "Spitze des Sports"
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
144 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Rosa Diketmüller
Klassifikation
76 Sport > 76.20 Sportorganisation
AC Nummer
AC09038489
Utheses ID
17954
Studienkennzahl
UA | 066 | 826 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1