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Beziehungsqualität und dyadisches Coping
ein Vergleich von Paaren mit einem Kind mit intellektueller Behinderung und einem Kind ohne intellektuelle Behinderung
Katharina Obermüller
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Germain Weber
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.20168
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30162.82469.121469-3
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Zielsetzung: Ziel dieser Studie war die Untersuchung der Beziehungsqualität, des elterlichen Stresserlebens und des dyadischen Copings bei Eltern von Kindern mit intellektueller Behinderung (IB) im Vergleich zu Eltern von Kindern ohne intellektuelle Behinderung. Befragt wurden dabei sowohl die Mütter als auch die Väter. Stichprobe und Methode: 79 Elternpaare nahmen an dieser Studie teil. Erhoben wurden neben soziodemographischen Daten auch die Ursache, die Pflegestufe und der geschätzte Schweregrad der IB. Weiters wurden der Partnerschaftsfragebogen, das Dyadische Coping Inventar und der Elternstressfragebogen vorgegeben. Die Auswertung erfolgte mittels Mixed-Models, Multipler linearer Regressionen sowie T-Tests und Korrelationstests. Ergebnisse: Eltern von Kindern mit IB weisen ein höheres elterliches Stresserleben auf. Der geschätzte Schweregrad der Behinderung scheint einen Einfluss auf die Partnerschaftsqualität zu haben und zwar dahingehend, dass diese bei Eltern von Kindern mit geringer IB besser ist als bei Eltern von Kindern mit schwerer IB. Zwischen positivem dyadischen Coping und Partnerschaftsqualität konnte ein großter Zusammenhang festgestellt werden und das dyadische Coping stellt einen relevanten Prädiktor für die Partnerschaftsqualität dar. Konklusion: Die Ergebnisse dieser Studie stimmen größtenteils mit bisherigen Forschungsergebnissen überein. In Bezug auf das dyadische Coping bedarf es weiterer Untersuchungen, um die Ergebnisse dieser Studie bestätigen zu können.
Abstract
(Englisch)
Purpose of the Study: Aim of the study was to examine the quality of relationships, parental stress, and dyadic coping from parents with children with intellectual disability (ID) compared to parents with children without ID. Mothers as well as fathers were consulted. Sample and Methods: 79 parents took part in this study. They had to list socio-demographic information, which cause the intellectual disability has, how they assess the severity of the disability and which care level the child has. The survey included the Partnership Questionnaire, the Dyadic Coping Inventory and the Parenting Stress Questionnaire. For the statistical evaluation mixed-models, multiple linear regressions, t-tests and methods for measuring correlations were applied. Results: Parents of children with ID report higher parenting stress. The assessment of the severity of the disability does seem to have an influence on the quality of the relationship. Apparently, the quality of the relationship is better when the child has a mild disability and vice versa. Furthermore, there is a big correlation between positive dyadic coping and relationship quality. Dyadic coping is also a relevant predictor for relationship quality. Conclusion: In most instances, the results of the study agree with previous studies. With regard to the dyadic coping, more studies are needed to affirm these results.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
relationship quality dyadic coping stress intellectual disability
Schlagwörter
(Deutsch)
Beziehungsqualität Dyadisches coping Stress Intellektuelle Behinderung
Autor*innen
Katharina Obermüller
Haupttitel (Deutsch)
Beziehungsqualität und dyadisches Coping
Hauptuntertitel (Deutsch)
ein Vergleich von Paaren mit einem Kind mit intellektueller Behinderung und einem Kind ohne intellektuelle Behinderung
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
154 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Germain Weber
Klassifikation
77 Psychologie > 77.70 Klinische Psychologie
AC Nummer
AC09345499
Utheses ID
18040
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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