Detailansicht
Sprache, Leib & Gefühl
leiblich-affektives Spracherleben multilingualer SprecherInnen
Lisa Hessenberger
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Brigitta Busch
DOI
10.25365/thesis.20184
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30191.02339.174861-9
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die Arbeit gibt Einblick in das leiblich-affektive Spracherleben mehrsprachiger und in Wien lebender Menschen. Zu diesem Zwecke wurde eine qualitative Forschung durchgeführt, im Zuge derer elf Interviews mit zehn InterviewpartnerInnen geführt, fein transkribiert und in Auswertungsteams einer Sequenzanalyse unterzogen wurden. Diskutiert werden insbesondere Gefühle der Aggression, des Stolzes, der Scham und Peinlichkeit, der Freude und Traurigkeit sowie des Selbstwerts und des Minderwerts, welche die Befragten als wesentlich für das Erleben von Sprache in einem Spannungsfeld von lebensweltlicher Multilingualität und habitualisierter Monolingualität artikulieren. Das theoretische Fundament bilden sowohl die in der Phänomenologie verankerte Theorie der Leiblichkeit Maurice Merleau-Pontys, als auch Sprachkonzepte der Multilingualität, entsprechend derer Menschen zu einer umfassenden, verleiblichten und engagierten varilingualen Interaktion mit der Welt befähigt sind.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Sprache Leib Leiblichkeit Mehrsprachigkeit Gefühl Spracherleben Merleau-Ponty Phänomenologie
Autor*innen
Lisa Hessenberger
Haupttitel (Deutsch)
Sprache, Leib & Gefühl
Hauptuntertitel (Deutsch)
leiblich-affektives Spracherleben multilingualer SprecherInnen
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
138 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Brigitta Busch
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.20 Soziolinguistik: Allgemeines ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.23 Mehrsprachigkeit
AC Nummer
AC09355574
Utheses ID
18051
Studienkennzahl
UA | 066 | 899 | |
