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Krisen-PR und der Faktor Glaubwürdigkeit im Rahmen von Verständigungsorientierung
untersucht am Beispiel der Ölkatastrophe im golf von Mexiko des Öl- und Energieunternehmens BP
Mira Kost
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Klaus Lojka
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.20229
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29781.58299.807861-7
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Arbeit zum Thema „Krisen-PR und der Faktor Glaubwürdigkeit im Rahmen von Verständigungsorientierung, untersucht am Beispiel der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko des Öl- und Energieunternehmens BP“ umfasst die beiden wesentlichen Prozesse der Verständigungsorientierung und Glaubwürdigkeitsbeurteilung, die im Krisenfall für eine erfolgreiche Kommunikation und Darstellung des Unternehmens in der Öffentlichkeit von besonderer Bedeutung sind. Mit der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko, ausgelöst durch die Explosion der Ölbohrplattform „Deepwater Horizon“ im April 2010, ereignete sich eine der schlimmsten Umweltkatastrophen in der Geschichte. Den theoretischen Hintergrund der Überlegungen bildet die Auseinandersetzung mit den Themengebieten Krisen-PR, Krisenberichterstattung in der Unterscheidung zwischen Qualitätsmedien und Boulevardmedien, Glaubwürdigkeitsforschung, zusätzlich mit dem Gesichtspunkt Vertrauen sowie das Konzept der Verständigungsorientierten Öffentlichkeitsarbeit. Dies ist als Grundlage für die empirische Untersuchung zu werten, welche ergab, dass diese Aspekte in der Forschung bereits sehr fortgeschrittene Themengebiete sind. Die Glaubwürdigkeitsforschung in ihrer Unterteilung in die verhaltensorientierte, inhaltliche sowie quellen- und kontextorientierte Glaubwürdigkeitsbeurteilung stellte mit den herausgearbeiteten Kategorien Kompetenz, Vertrauenswürdigkeit, Sympathie, Transparenz, Verantwortungsbewusstsein, Widerspruchsfreiheit, Aussagekonstanz, Motiv und Informationsbedeutung die Untersuchungsgrundlage für das Untersuchungsobjekt, welches die Berichterstattung der österreichischen Printmedien über die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko darstellten. Auf der Ebene der Verständigungsorientierung wurden die vier Geltungsansprüche Wahrheit, Wahrhaftigkeit, Richtigkeit und Verständlichkeit analysiert. Umfang der Analyse war die österreichische Presseberichterstattung im Zeitraum von vier Wochen im Juli und August 2010. Die Untersuchung ergab, dass Zweifel der Berichterstattung gegenüber den Geltungsansprüchen Wahrheit und Wahrhaftigkeit vorhanden waren und die Geschehnisse der im Zusammenhang mit der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko nicht als glaubwürdig von der Berichterstattung angesehen wurden. Aufgrund zahlreicher Fehler in der Krisen-PR trug das Unternehmen BP eigenständig zur Einschränkung des bedeutsamen Faktors Glaubwürdigkeit bei und agierte nicht mit dem Ziel einer wechselseitigen Verständigung mit den Journalisten. In der Differenzierung zwischen Qualitätsmedien und Boulevardmedien waren keine großen Unterschiede feststellbar. Lediglich die Anzahl der Zuschreibung der jeweiligen Kategorien wies Ungleichheiten auf.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Krisen-PR Glaubwürdigkeit Verständigungsorientierung Qualitätsjournalismus Boulevardjournalismus
Autor*innen
Mira Kost
Haupttitel (Deutsch)
Krisen-PR und der Faktor Glaubwürdigkeit im Rahmen von Verständigungsorientierung
Hauptuntertitel (Deutsch)
untersucht am Beispiel der Ölkatastrophe im golf von Mexiko des Öl- und Energieunternehmens BP
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
140 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Klaus Lojka
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.02 Kommunikationstheorie ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.12 Kommunikationsprozesse ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.31 Öffentlichkeit ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.33 Pressewesen
AC Nummer
AC10802725
Utheses ID
18088
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
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