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Partizipation und Arbeitswelt
ein Beitrag zu erkenntnistheoretischen Grundlagen der Erforschung der Lebenswelt von intellektuell beeinträchtigten Menschen
Caroline Jäckl
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Gottfried Biewer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.20265
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29491.87745.843154-3
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit thematisiert die Bedeutung von beruflichen Partizipationserfahrungen für Menschen mit einer intellektuellen Beeinträchtigung innerhalb der Erkenntnistheorie. Einen Beruf auszuüben, gehört zu den Grundbedürfnissen eines erwachsenen Menschen und ist maßgebend für das Selbst- und Fremdbild. Gerade für Menschen mit einer intellektuellen Beeinträchtigung, die sich im Zuge ihres Lebens oft mit Exklusionsrisiken konfrontiert sehen, ist die Arbeitswelt daher eine entscheidende Ressource um erfolgreiche Teilhabe erfahren zu können. Leider bleiben ihnen aber trotz einiger arbeitsmarktpolitischer Bemühungen noch immer wesentliche Aspekte erfolgreicher beruflicher Teilhabe verwehrt und vorgefertigte „Behindertenkarrieren“ sind keine Seltenheit. Diese Arbeit untersucht, wie Partizipationserfahrungen mit Hilfe der Rekonstruktion von Lebenswelt, unter besonderer Berücksichtigung der Arbeitswelt, erforscht werden können. So sollen neue Chancen beruflicher Partizipation für intellektuell beeinträchtigte Menschen evaluiert bzw. entwickelt werden können, die sie in ihrer individuellen und selbstbestimmten Lebensgestaltung unterstützen. Hierfür wird im Sinne erkenntnistheoretischer Forschung das sozialphänomenologische Strukturmodell von Alfred SCHÜTZ herangezogen, da es eine vorurteilsfreie und ganzheitliche Analyse möglich macht. Nach einem Übertrag dieses Modells auf intellektuell beeinträchtigte Menschen, wird ihre Arbeitswelt theoretisch in Raum, Zeit und sozialen Bezügen rekonstruiert. Mit diesem lebensweltlichen Zugang werden schließlich pädagogische Maßnahmen aufgezeigt, die zu einer besseren beruflichen Partizipation von intellektuell beeinträchtigten Menschen führen können.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Lebenswelt intellektuelle Beeinträchtigung Partizipation Arbeitswelt Erkenntnistheorie Sozialphänomenologie Alfred Schütz
Autor*innen
Caroline Jäckl
Haupttitel (Deutsch)
Partizipation und Arbeitswelt
Hauptuntertitel (Deutsch)
ein Beitrag zu erkenntnistheoretischen Grundlagen der Erforschung der Lebenswelt von intellektuell beeinträchtigten Menschen
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
89 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Gottfried Biewer
Klassifikationen
80 Pädagogik > 80.02 Philosophie und Theorie der Pädagogik ,
80 Pädagogik > 80.26 Geistigbehindertenpädagogik
AC Nummer
AC09380951
Utheses ID
18122
Studienkennzahl
UA | 297 | | |
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