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Prävention in der Triade Eltern - Kind - Schule
theoretische und praktische Erfahrungen zur Rolle der Eltern und PädagogInnen in der Prävention von Gewalt und sexuellem Missbrauch
Margit Helene Medwenitsch
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Gertraud Diem-Wille
DOI
10.25365/thesis.20305
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29343.47325.652366-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
In der vorliegenden Arbeit wird auf die Thematik der Prävention von Gewalt und Missbrauch im schulischen Kontext eingegangen. Präventionsangebote werden umgesetzt, um Kinder vor Gewalt und sexuellen Übergriffen zu schützen und sie in ihrem eigenen Körperbewusstsein und ihrer eigenen Grenzwahrnehmung zu stärken. Die Begrifflichkeiten der Aggression, Gewalt und des sexuellen Missbrauchs werden näher beleuchtet und anhand der psychoanalytischen Theorie wird versucht deren Entwicklung aufzuzeigen. Des Weiteren wird auf die konkrete Fragestellung eingegangen, die sich der Bedeutung einer triangulierenden Zusammenarbeit zwischen Eltern, Kindern und Pädagogen und der Wichtigkeit der Miteinbeziehung von Eltern und Lehrern in ein Gewaltpräventionsprojekt widmet. In der empirischen Studie werden mit Hilfe Leitfaden gestützter Interviews sowohl Kinder als auch Eltern und Pädagogen befragt. Alle Beteiligten schildern Situationen, die von Gewalt geprägt sind, was den Stellenwert von Gewalt in der Gesellschaft aufzeigt. Sowohl bei den Eltern als auch auf der Seite der Lehrer ist eine Überforderung mit dem Thema erkennbar. Jede der Gruppen spricht sich gegen Gewalt aus, wenn es auch nicht immer dem entspricht, wie sie agieren. Eine gelingende Kommunikation ist Voraussetzung, wenn in der Gewaltprävention ein Miteinander gelingen soll. Die Arbeit wird abgerundet mit praktischen Umsetzungsmöglichkeiten, welche anhand eines Präventionskonzeptes von HAPPY KIDS – bärenstark gegen Kindesmissbrauch und für Gewaltprävention aufgezeigt werden.
Abstract
(Englisch)
This thesis discusses the issue of prevention of violence and child abuse in school. Preventive measures are implemented to protect children from violence and sexual assault and to strengthen them in their own body awareness and perception of their own limits. The terms of aggression, violence and sexual abuse are investigated in detail and the psychoanalytic theory tries to identify their development. Furthermore this thesis discusses the specific question covering the importance of triangulating cooperation between parents, children and educators and the importance of the involvement of parents and teachers in violence prevention projects. In the empirical study, children as well as parents and teachers are confronted with qualitative-empirical interviews. All participants describe situations that are characterized by violence, which demonstrates the importance of violence in society. It is recognizeable that parents as well as teachers are overextended with this subject. Each group militates against violence, although it does not always correspond to their attitude. Successful communication is a precondition if you want to achieve cooperation in the prevention of violence. The thesis is completed with practical implementation options, which are based on a concept of prevention by HAPPY KIDS – bärenstark gegen Kindesmissbrauch und für Gewaltprävention.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
prevention of violence child abuse sexual abuse educators
Schlagwörter
(Deutsch)
Gewaltprävention sexueller Missbrauch Prävention Eltern PädagogInnen
Autor*innen
Margit Helene Medwenitsch
Haupttitel (Deutsch)
Prävention in der Triade Eltern - Kind - Schule
Hauptuntertitel (Deutsch)
theoretische und praktische Erfahrungen zur Rolle der Eltern und PädagogInnen in der Prävention von Gewalt und sexuellem Missbrauch
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
142 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Gertraud Diem-Wille
AC Nummer
AC09380738
Utheses ID
18161
Studienkennzahl
UA | 297 | | |
