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Schöner Tod?
die Euthanasiemaßnahmen an „lebensunwerten” Menschen mit besonderer Berücksichtigung der Vernichtungsanstalt Schloss Hartheim, Alkoven bei Linz
Karin Harre
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Ferdinand Holub
DOI
10.25365/thesis.20326
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29440.10289.984155-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die Hinführung zur Thematik der „Euthanasie“ im Dritten Reich in der Ostmark unter besonderer Berücksichtigung der „Vernichtungsanstalt“ Schloss Hartheim wird in zusammenfassender Weise die Entstehung und die Wegbereiter des Sozialdarwinismus veranschaulichen. Der Bogen wird ausgehend von der Eugenik bis hin die Freigabe der Vernichtung „lebensunwerten“ Leben der Ärzte Binding und Hoche gespannt. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurden die entsprechenden Ideen radikalisiert und die Gesellschaft mobilisiert, Gesetze verabschiedet und schließlich der „Reichsausschuß zur wissenschaftlichen Erfassung von erb- und anlagebedingten schweren Leiden“ gegründet. Mit der Verabschiedung einschlägiger Gesetze ging die Planung der „Kindereuthanasie“, gefolgt von der „Erwachseneneuthanasie“ und dem Sterilisierungsstopp, einher. Der Fokus der Arbeit liegt auf die „T4“- Aktion in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim Alkoven bei Linz. Eine Kommission entschied nach wirtschaftlichen Aspekten über „wertes“ und „unwertes“ Leben. Die Vorkommnisse in Hartheim werden beschrieben und der Alltag der dort Arbeitenden geschildert. Obwohl eine Dienstverweigerung möglich gewesen wäre, existierte kaum Widerstand. Das angeklagte Pflegepersonal zeigte kaum Reue, sondern rechtfertigte sein Handeln mit dem Hinweis auf erfolgte Einschüchterungen und Bedrohungen.
Abstract
(Englisch)
The way to the topic of “euthanasia” in the Third Reich in the “Ostmark” with special reference to the “Extermination center” Hartheim are represented in summary form through the emergence and the forerunners of Social- Darwinism. The curve is stretched outgoing by the eugenics up to the release of the destruction of lives classified as "unworth" by the doctors Binding and Hoche. Ideas were radicalized and society was mobilized during the period of the National Socialism. Laws were passed and finally the „National Committee for the Scientific Registration of hereditary-conditioned and constitutional heavy sufferings“ was founded; along with this went the planning of the "child euthanasia", followed by the "adult's euthanasia" and the stop of sterilization. This diploma thesis focuses on the "T4" - action in the homicide institution “Schloss Hartheim” Alkoven near Linz. A commission decided on "worth" and "unworth" life due economic aspects. The incidents at Hartheim as well as everyday life of the working people will be described. Although an official refusal to work would have been possible, opposition hardly existed. The accused nursing staff hardly showed remorse, but unburdened itself through intimidations and menaces.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Pflege Nationalsozialismus Hartheim
Autor*innen
Karin Harre
Haupttitel (Deutsch)
Schöner Tod?
Hauptuntertitel (Deutsch)
die Euthanasiemaßnahmen an „lebensunwerten” Menschen mit besonderer Berücksichtigung der Vernichtungsanstalt Schloss Hartheim, Alkoven bei Linz
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
144 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ferdinand Holub
Klassifikationen
15 Geschichte > 15.24 Zweiter Weltkrieg ,
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.99 Sozialwissenschaften allgemein: Sonstiges
AC Nummer
AC09384075
Utheses ID
18180
Studienkennzahl
UA | 057 | 122 | |
