Detailansicht

Peer–Mediation
Eine integrative Ausbildung zur Konfliktbewältigung in einer Lehrwerkstätte
Olivia Weinberger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Helga Fasching
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.20347
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29451.65575.923762-0
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Diplomarbeit mit dem Thema „Peer-Mediation. Eine integrative Ausbildung in einer Lehrwerkstätte“ behandelt folgende zentrale Forschungsfrage in einem theoretischen und empirischen Kontext: „Inwiefern wird durch das Erlernen und Praktizieren von ‚Peer-Mediation‘ innerhalb einer Lehrwerkstätte das Konfliktverhalten verbessert?“ ‚Peer-Mediation‘ ist ein Konzept zur gewaltfreien Konfliktbewältigung zwischen Gleichaltrigen, welches im Schulsystem bereits weitgehend implementiert wurde. Ziel dieser Arbeit ist es unter anderem aufzuzeigen, dass dieser Prozess der Konfliktlösung für alle Jugendliche – Schüler und Schülerinnen, Lehrlinge, Mädchen und Jungen mit und ohne Beeinträchtigung – erlernbar und geeignet ist. Das Projekt der integrativen Ausbildung zu Peer-Mediator/innen wurde in einer Lehrwerkstätte der ÖBB in Wien mit 14 Lehrlingen, welche im Anschluss interviewt wurden, durchgeführt und im zweiten und somit empirischen Teil der vorliegenden Forschungsarbeit dargestellt, ausgewertet und diskutiert. Im ersten Teil der Arbeit wird zunächst ein gemeinsames theoretisches Feld geschaffen und etwaige Begriffsdefinitionen geklärt. Die Analyse und Auswertung der Interviews ergaben, dass das Konfliktverhalten der Lehrlinge, welche an der integrativen Ausbildung teilnahmen, verbessert wurde und das Erlernte im privaten Bereich weitgehend umgesetzt wird. Einfluss auf das Konfliktverhalten der Lehrlinge, welche die Ausbildung nicht besuchten, konnte nicht festgestellt werden. Jedoch wird sich erst in Zukunft zeigen inwiefern die ‚Peer-Mediation‘ in der Lehrwerkstätte in Anspruch genommen wird und sich somit die Atmosphäre und der Konfliktumgang verändert. Fest steht zum gegenwärtigen Zeitpunkt, dass die Teilnehmer/innen nicht nur individuell von der integrativen Ausbildung profitierten, sondern motiviert sind ihr Wissen auch nach außen zu tragen und weiterhin als Peer-Mediator/innen und Berater/innen in Konflikten innerhalb der Lehrwerkstätte tätig sein wollen.
Abstract
(Englisch)
The diploma thesis presented here is on the topic of peer-mediation and presents the results of a facilitated workshop. The topic deals with the following research question in a theoretical and empirical context: “To what extent is conflict behavior improved by the learning and practice of ‘Peer-Mediation’ in an apprentice workshop?” ‘Peer-Mediation’ is an approach to non-violent conflict resolution between peers of the same age that has been widely implemented in schools systems. The goal of this paper is to demonstrate that this method can be learned by and is suitable for all youth – school-aged children, apprentices, girls and boys, and youth with and without disabilities. Integrative peer-mediator training was conducted in an ÖBB apprentice workshop in Vienna with 14 apprentices, each of whom was interviewed at the end. In the first section of the paper, a collective theoretical field is defined and terminology explained. The second section is presents an empirical analysis of the training project and discusses its results. The analysis and interpretation of the interviews revealed that the participating apprentices’ conflict behavior improved and that what they learned was widely applied to their private lives as well. It was not possible to draw conclusions about the influence on the conflict behavior of those apprentices who did not take part in the training. The extent to which ‘Peer-Mediation’ was implemented in the workshop and thereby the atmosphere and way of dealing with conflict changed will not become apparent for some time, however. It is nevertheless certain that the participants not only profited from the integrative training on an individual level, but were also motivated to both apply their knowledge in other domains as well as to continue serving as peer-mediators and counselors in conflicts within the workshop.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Peer-Mediation Konflikt Lehre Behinderung
Autor*innen
Olivia Weinberger
Haupttitel (Deutsch)
Peer–Mediation
Hauptuntertitel (Deutsch)
Eine integrative Ausbildung zur Konfliktbewältigung in einer Lehrwerkstätte
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
182 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Helga Fasching
Klassifikationen
80 Pädagogik > 80.34 Sonderpädagogik: Sonstiges ,
80 Pädagogik > 80.81 Soziales Umfeld ,
81 Bildungswesen > 81.21 Soziale Ungleichheit im Bildungswesen ,
81 Bildungswesen > 81.24 Bildung und Beruf ,
81 Bildungswesen > 81.24 Bildung und Beruf ,
81 Bildungswesen > 81.55 Schülerverhalten, Studentenverhalten ,
81 Bildungswesen > 81.91 Betriebliche Berufsbildung ,
81 Bildungswesen > 81.92 Berufliche Weiterbildung
AC Nummer
AC09405403
Utheses ID
18201
Studienkennzahl
UA | 297 | | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1