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Wie kommt es zur Überbevölkerung der Erde?
populationsdynamische Modelle im historischen Wandel
Alexandra Maria Keplinger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Mathematik
Betreuer*in
Peter Raith
DOI
10.25365/thesis.20410
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29573.34319.463862-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Überbevölkerung, Bevölkerungsexplosion, Ressourcenknappheit, Klimawandel usw. sind Schlagwörter, die heute ständig in den Medien kursieren. Wie sich die Anzahl der Bevölkerung in den nächsten Jahrzehnten wirklich entwickeln wird, bleibt ungewiss.
Bereits im 17. Jahrhundert beschäftigten sich die ersten „Wissenschaftler“ mit den Veränderungen der Bevölkerung und bis heute wird an diesem Thema geforscht. In dieser Arbeit wird zuerst ein historischer Überblick über die Anfänge der Bevölkerungslehre gegeben. Weiters werden die Grundzüge der Bevölkerungsstruktur beschrieben und um das Bevölkerungswachstum zu bestimmen, werden statistische Maßzahlen eingeführt. Der Schwerpunkt der Arbeit basiert auf der Dynamik der Bevölkerung. Kann das Bevölkerungswachstum mit Hilfe von Funktionen bzw. von Modellen beschrieben werden? Einige Funktionen werden daher nach bestimmten Kriterien analysiert und anschließend demographisch gedeutet. Ferner werden zwei sehr bekannte Modelle, das Lotka-Volterra-Modell und das Leslie-Modell vorgestellt. Am Abschluss der Arbeit wird ein neueres Modell für Prognosenberechnung vorgestellt, das auch Migration berücksichtigt und sehr allgemein werden Entwicklungstrends formuliert.
Ziel dieser Arbeit ist es, Begriffe wie Überbevölkerung, Bevölkerungsexplosion, usw. in einen mathematischen Kontext zu stellen und in diesem zu beantworten. Wie sich die Bevölkerung nun wirklich entwickelt, kann nicht genau abgeschätzt werden. Weiters wird das Wachstum der Bevölkerung von vielen äußeren Faktoren wie etwa Kriege, Krankheiten, Klimawandel, etc. beeinflusst, sodass Entwicklungstrends ebenfalls sehr unsicher sind.
Abstract
(Englisch)
How many people can live on our planet? When do we reach overpopulation? Climate change, depletability of resources, population boom, etc. are just some words but the consequences of these terms are quite vague. In the seventeenth century people already tried to understand demographic change and did reserach on that topic. A historical review about the beginnings of demography can be found about in this diploma thesis. Furthermore the basics of demographic structure are characterized and if you are interested in population growth, you have to know something about important statistical indexes. That's why many statistical numbers are defined. The focus of the diploma project is on functions and models and they are used to describe population growth but can you describe population growth with functions? To find an answer, the functions are analysed and the results are interpreted demographically. Moreover two classic models, the Lotka-Volterra-model and the Leslie-model, are presented. Finally a new model which considers migration is introduced and development trends are phrased.
The aim of this thesis is to express terms like overpopulation, population boom and population growth in a mathematical way. Since future trends of population growth are highly uncertain it is very difficult to create prognoses. Many other reasons like wars, climate change, diseases, etc. have also effects on population growth and development, so all statements are rather vague.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
population dynamic population growth demography mathematical model
Schlagwörter
(Deutsch)
Populationsdynamik Bevölkerungswachstum Demographie Mathematisches Modell
Autor*innen
Alexandra Maria Keplinger
Haupttitel (Deutsch)
Wie kommt es zur Überbevölkerung der Erde?
Hauptuntertitel (Deutsch)
populationsdynamische Modelle im historischen Wandel
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
108 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Peter Raith
Klassifikationen
31 Mathematik > 31.80 Angewandte Mathematik ,
42 Biologie > 42.11 Biomathematik, Biokybernetik
AC Nummer
AC09361564
Utheses ID
18256
Studienkennzahl
UA | 190 | 406 | 313 |
