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Eine erzwungene Einreise
die jüdische Immigration nach Bolivien zwischen 1938 und 1940
Magdalena Köstner
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Wolfram Aichinger
DOI
10.25365/thesis.20465
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30464.35594.444562-3
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
In der Zeit des Nationalsozialismus in Europa mussten viele Tausende Juden, aber auch politische Feinde des Regimes flüchten, um ihr Überleben zu sichern. Eine der Möglichkeiten war es nach Bolivien zu emigrieren, da der Staat in den Anden ab 1938 seine Türen für Flüchtinge ohne Voraussetzungen zu fordern, öffnete. Bei der Ankunft in Bolivien erlebten die meisten der Einreisenden einen Schock, auf Grund der verschiedenen Gesellschaftsform, aber auch wegen der klimatischen und geographischen Extreme ihrer neuen Heimat. Zu Beginn versuchten die Emigranten in Bolivien ein kleines Europa nach zu stellen, viele allerdings wanderten bereits nach wenigen Jahren weiter in europaähnlichere Staaten, wie z.B. nach Argentinien oder Chile. Die meisten, die in Bolivien blieben konnten sich innerhalb eines Jahrzehnts eine gesichtere Existenz aufbauen. Sie modernisierten den Binnenmarkt des Andenstaates. Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte das Land mehrere Auswanderungswellen Richtung USA, Israel und in Nachbarstaaten Boliviens. Die Anzahl der Juden wurde über die Jahrzehnte gesehen immer weniger. Auch wenn eines Tages tatsächlich kaum mehr Juden in Bolivien leben sollten, so war es für viele die letzte Möglichkeit, das eigene Leben und das von Verwandten und Freunden vor dem Regime Hitlers zu retten.
Abstract
(Englisch)
In times of National Socialism in Europe thousands of Jews and other political enemies had to escape to save their lifes of the regime. One of the possibilities was to emigrate to Bolivia, because this republic in the Andes in 1938 opened its doors for refugees without any qualification. When they arrived in Bolivia most of them were shocked, because of the different society and the extreme climatic and geografic conditions of their new home. At the beginning the emigrants tried to build a “little Europe”, many of them reemigrated after some years to countries like Argentina or Chile. The majority of the people who stayed in Bolivia built an assured standard of living within one decade.They modernized the inland market of the republic in the Andes. After the Second World War the country experienced several spates of emigration with the direction to the United States, Israel and to neighbouring countries of Bolivia. The number of jews decreased in the last decades. Even though one day there won´t live many jews in Bolivia, for many of them it was the last possibility to save their lifes and the lifes of relatives and friends of the regime of Hitler.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Immigration Bolivia Jews History 1938 - 1940
Schlagwörter
(Deutsch)
Immigration Bolivien Juden Geschichte 1938 - 1940
Autor*innen
Magdalena Köstner
Haupttitel (Deutsch)
Eine erzwungene Einreise
Hauptuntertitel (Deutsch)
die jüdische Immigration nach Bolivien zwischen 1938 und 1940
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
108 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Wolfram Aichinger
AC Nummer
AC09364225
Utheses ID
18307
Studienkennzahl
UA | 190 | 353 | 299 |
