Detailansicht

Die Einflussnahme der Menschenrechte auf das Klimaregime in den Post-Kyoto Verhandlungen unter besonderer Berücksichtigung der Mitigationsmaßnahme REDD+ - eine kritische Illustration am Beispiel Peru
Johanna Steudtner
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Ulrich Brand
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.20476
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29690.89583.927460-0
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Thema dieser Arbeit ist der Zusammenhang zwischen Klimawandel und Menschenrechten. Unter dem jetzigen Abkommen ist eine effektive Emissionsminderung nicht möglich. Im Gegenteil, die Emissionen sind seit Beginn der Zusammenarbeit noch gestiegen. Warum das so ist, ist Teil dieser Arbeit. Deutlich wird, dass vor allem auf Grund einer dreifache Ungerechtigkeit hinsichtlich Verursachung, Betroffenheit und Ausgleichsmöglichkeiten der Folgen der globalen Erwärmung, eine große Anzahl an Staaten aktuell aus einem bindenden Vertrag ausgeschlossen ist. Ebenso deutlich wird, dass auf Grund dieser Ungleichheiten ein wirksamer Klimavertrag gerecht, individuell und inklusiv sein muss. Es bedarf neuer Ideen und einem verändertem Blickwinkel um der Dringlichkeit der globalen Erwärmung gerecht zu werden. Menschenrechte tauchen dabei immer wieder im Rahmen der Post-Kyoto-Verhandlungen auf. Dabei werden diese hinsichtlich des Klimawandels auf zwei Ebenen wirksam. Zum einen wird durch den Klimawandel die Erfüllung von Menschenrechten bedroht, somit wird dieser ganz fundamental zum Thema der Menschenrechte. Zum anderen bezieht sich deren Einflussbereich sowohl auf die effektivere und gerechtere Gestaltung des Regimes, als auch auf die konkreten Politikergebnisse. So sind zum Beispiel die Humanisierung des Klimawandels, die Betonung der Kooperation, die verstärkte Rechenschaftspflicht und die Evaluierung der Anpassungs- und Vermeidungsstrategien der Mehrwert der Integration von Menschenrechten in die Klimakooperation. Fragen nach Gerechtigkeit und der menschenrechtlichen Umsetzung von eben diesen Maßnahmen wurde vor allem im Rahmen der aktuellen Diskussion um REDD/ REDD+ thematsiert. Im Rahmen dieser Arbeit wird REDD einer kritischen Betrachtung unterzogen. Konkretisiert wird diese Betrachtung anhand einer Illustration des REDD Implementationsprozesses in Peru.
Abstract
(Englisch)
This thesis asks for the relationship between human rights and climate change. Moreover, it becomes clear that there is a triple inequality underlying the climate change topic. This inequality is related to the cause, vulnerability and adaption possibilities on climate change which are globally and locally different.. As a part of the Post-Kyoto negotiations human rights where included into the discussions on measures to enhance the effectiveness of a Post-Kyoto treaty. On the one side, climate change threatens the fulfillment of a range of human rights which makes it a human rights topic. On the other side, there is a surplus integrating human rights into the climate change negotiations. This added value comes into effect by humanizing climate change and therefore making cooperation more necessary. It also forces states into more accountability and human rights serve like safeguard for the evaluation of climate change response measures, namely adaption and mitigation. On example is REDD. A climate change mitigation measure which simply means that states or owners of forest are compensated for not cutting down their stock.. A critical illustration of the REDD implementation in Peru brings it to a more concrete level. In this contexts human rights show how they can be threaten by measures in the name of climate change but also how they can serve as safeguards.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
human rights climate change post-kyoto REDD+
Schlagwörter
(Deutsch)
Menschenrechte Klimawandel Post-Kyoto REDD+
Autor*innen
Johanna Steudtner
Haupttitel (Deutsch)
Die Einflussnahme der Menschenrechte auf das Klimaregime in den Post-Kyoto Verhandlungen unter besonderer Berücksichtigung der Mitigationsmaßnahme REDD+ - eine kritische Illustration am Beispiel Peru
Paralleltitel (Englisch)
The impact of human rights on the climate change regime in the post-kyoto negotiations
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
154 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ulrich Brand
Klassifikation
89 Politologie > 89.94 Internationale Beziehungen: Sonstiges
AC Nummer
AC09395322
Utheses ID
18317
Studienkennzahl
UA | 066 | 824 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1