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Die Bedeutung des Wetters für die Sportteilnahme
Martin Dreo
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Betreuer*in
Sabine Würth
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.20563
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30263.67119.421153-9
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Der Zweck dieser Studie im Rahmen der Magisterarbeit war, herauszufinden, ob das Wetter einen Einfluss auf die Sportteilnahme im Zusammenhang mit den Sportstadien des Berliner Stadien-Modells (Reinhard Fuchs, 2001) und den sportpsychologischen Parametern aus dem MoVo-Prozessmodell (Göhner & Fuchs, 2007) hat. Zur Untersuchung wurden zusätzlich Wetterdaten von diversen Wetterstationen der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) Wien verwendet, um die subjektiven Antworten den objektiven Wetterdaten gegenüberzustellen. Zunächst informiert der allgemeine Theorieteil über die Theorien und Modelle zur Erklärung der Sportteilnahme, der spezielle Theorieteil über das Berliner Stadien-Modell und das MoVo-Prozessmodell. Als Methode wurde eine quantitative Forschungsmethode mittels Fragebogen gewählt. Dieser Fragebogen besteht erstens aus erprobten Messinstrumenten zur Erfassung der Selbstkonkordanz, der Selbstwirksamkeit, der Konsequenzerfahrungen, der Barrieren und des Barrierenmanagements und zweitens aus einem wetterspezifischen Teil mit Fragen zu einzelnen Wetterfaktoren und Verhalten bei Schlechtwetter. Die Ergebnisse (mit N = 397 Teilnehmer) zeigen, dass die objektiven Wetterdaten keinen relevanten Zusammenhang mit dem Verhalten bei Schlechtwetter zeigen. Die Stadien unterscheiden sich hinsichtlich des Verhaltens bei Schlechtwetter zum Teil. Speziell die Personen des Stadiums Habituation (n = 265) treiben am ehesten auch bei Schlechtwetter ihre Hauptsportart, die Personen des Stadiums Implementation (n = 41) am wenigsten. Die Personen im Stadium Fluktuation (n = 57) haben die wenigsten Gegenmaßnahmen (z.B. alternative Sportaktivität) bei Schlechtwetter, jene im Stadium der Implementation die meisten. Die Stichproben der Stadien Präkontemplation (n = 6), Kontemplation (n = 7), Disposition (n = 6) und Präaktion (n = 14) zeigen sich bei den Maßnahmen bei Schlechtwetter nicht repräsentativ. Resumption (n = 1) wurde aus allen Berechnungen herausgenommen. Das Schlechtwetterverhalten spiegelt sich zusätzlich in den sportpsychologischen Parametern wider. Höhere Selbstkonkordanz, Selbstwirksamkeit und positive Konsequenzerfahrungen erweisen sich besonders als förderlich. Zusammengefasst ist das Verhalten bei Schlechtwetter in den Stadien zum Teil unterschiedlich, jedoch sind weitere Studien dazu nötig, die das Wetter als generell ernstzunehmende Barriere hervorheben. Dies würde dann eine intensivere Thematisierung des Wetters bei Interventionsprogrammen befürworten.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Motivation Volition Berliner Stadienmodell Wetter Sportteilnahme MoVo-Kozept
Autor*innen
Martin Dreo
Haupttitel (Deutsch)
Die Bedeutung des Wetters für die Sportteilnahme
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
140 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Sabine Würth
Klassifikation
77 Psychologie > 77.45 Motivationspsychologie
AC Nummer
AC09383891
Utheses ID
18397
Studienkennzahl
UA | 066 | 826 | |
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