Detailansicht
A global system of justice? The International Criminal Court or universal jurisdiction
a comparative study of two approaches to hold jurisdiction over human rights violations
Alice Verena Wurmböck
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Manfred Novak
DOI
10.25365/thesis.20625
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29322.16898.531269-6
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Ein großes Anliegen der internationalen Gemeinschaft ist es die Straflosigkeit von Personen die schwere Verbrechen, wie Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen oder Folter begangen haben, zu beenden. Um diesen Verbrechen entgegen treten zu können haben sich zwei internationale Gerichtsbarkeiten in den letzten Jahren etabliert, auf der einen Seite ist das die Institution des Internationalen Strafgerichtshofes und auf der anderen das Universalitätsprinzip.
Zehn Jahre nach der Gründung des Internationalen Strafgerichtshofes in Den Haag, hat dieser am 14 März 2012 sein erstes Urteil verkündet. Durch die Verurteilung von Thomas Lubanga hat der Gerichtshof international weiter an Ansehen gewonnen. Auch wenn es noch einige Schwierigkeiten zu überwinden gibt, so birgt der Internati-onale Strafgerichtshof Hoffnung für universelle Gerechtigkeit. Seine Schlagkraft kann sich jedoch nur dann vollständig entfalten, wenn weitere Länder das ihm zugrunde liegende Römische Statut unterzeichnen.
Auf der anderen Seite kann basierend auf dem Universalitätsprinzips jedes nationale Rechtssystem Täter der schlimmsten Verbrechen des Völkerrechts strafrechtlich ver-folgen. Die Grundlage hierfür bildet jedoch neben der Anerkennung des Menschenrechts auch die Bereitschaft von Staaten diese zu schützen. Diese Art von Gerichtsbarkeit spielt eine entscheidende Rolle bei der Verfolgung und Verurteilung internationaler Strafverbrecher, die in Staaten leben bzw. sich aufhalten die nicht das Römi-sche Statut unterschrieben haben.
Diese Diplomarbeit richtet sich darauf den Internationalen Strafgerichtshof und das Universalitätsprinzip zu analysieren, die Beziehung zwischen diesen beiden Mechanismen zu beschreiben und die unterschiedlichen Möglichkeiten Menschenrechtsver-letzter zu verfolgen anhand verschiedener Fälle zu diskutieren. Der Kern dieser Diplomarbeit ist es eine Antwort auf die Frage zu finden in wieweit sich die beiden Sys-teme gegenseitig ergänzen und gemeinsam einen Beitrag für internationale Gerechtigkeit leisten können. Denn ohne Frage sind beide nützliche und mittlerweile bewährte Instrumente um die Verantwortlichen von schweren Verbrechen des Völker-rechtes zu verfolgen.
Abstract
(Englisch)
Ending impunity of individuals committing grave crimes, such as genocide, crimes against humanity, war crimes or torture is a concern of the international community. Therefore two international criminal law approaches to hold jurisdiction over human rights abusers evolved: The International Criminal Court and the principle of universal jurisdiction.
On 14th March 2012, a decade after it was established, the International Criminal Court convicted its first verdict and thus made an important step to become a re-spected global institution. Even though there are still some difficulties to overcome, the International Criminal Court bears hope for universal justice. Unfortunately, some countries still obstruct its work today. In order to make the Court more effective it is important to promote states to ratify the Rome Statute.
The principle of universal jurisdiction claims that any national legal system can prosecute perpetrators of the worst crimes of international law universally. It is a controversial tool that plays an important part besides the creation of the International Criminal Court. Needless to say, it is crucial that as many states as possible acknowledge their obligation to protect human rights.
This thesis aims to analyze the work of the International Criminal Court and the principle of universal jurisdiction. The relationship between these two permanent criminal law enforcement mechanisms will be described and ways to prosecute human rights abusers will be discussed by means of various cases. The core argument of this thesis states that both systems are not mutually exclusive and are essential for international justice. They are useful instruments to prosecute perpetrators of grave crimes of international law.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Criminal Law International Criminal Court/ Human Rights Universal Jurisdiction
Schlagwörter
(Deutsch)
Strafrecht Internationale Strafgerichtshof Menschenrechte Weltrechtsprinzip
Autor*innen
Alice Verena Wurmböck
Haupttitel (Englisch)
A global system of justice? The International Criminal Court or universal jurisdiction
Hauptuntertitel (Englisch)
a comparative study of two approaches to hold jurisdiction over human rights violations
Paralleltitel (Deutsch)
Der Internationale Strafgerichtshof oder das Weltrechtssystem ; eine vergleichende Studie dieser beiden Rechtssysteme um Menschenrechtsverletzer strafrechtlich zu verfolgen
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
X, 113 S. : graph. Darst.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Manfred Novak
Klassifikation
86 Recht > 86.95 Internationale Gerichtsbarkeit
AC Nummer
AC09385714
Utheses ID
18451
Studienkennzahl
UA | 057 | 390 | |
