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Die konspirative Tätigkeit der polnischen Widerstandskämpferinnen der Armia Krajowa während des Zweiten Weltkrieges am Beispiel von Elżbieta Zawacka
Dominika Leksa-Sowińska
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Johanna Gehmacher
DOI
10.25365/thesis.20668
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29389.47029.821459-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Das Ziel meiner Abschlussarbeit im Zuge des Diplomstudiums ‚Geschichte’ ist ausgehend von vielfältigem Quellenmaterial die Rolle der polnischen Frauen im Zweiten Weltkrieg darzustellen und ihre konspirative Tätigkeit anhand des Lebens der ehemaligen Widerstandskämpferin Elżbieta Zawacka genauer zu untersuchen.
Aufgrund der Recherchearbeiten zu diesem Thema kann festgestellt werden, dass die Studien über die Rolle polnischer Frauen im Kampf um nationale Unabhängigkeit in den Jahren 1939 bis 1945 ziemlich jung sind und dass die Frauentätigkeit im Krieg meistens in Form kleiner Passagen in den verschiedenen Monographien beschrieben wurde. Aus diesem Grund wird in der Arbeit erleuchtet, in welchen Bereichen des Kampfes mit der Besatzungsmacht sich die Polinnen spezialisiert haben und was zu ihren damaligen Pflichten gehört hat. Diese Problematik wird vor allem auf Basis der konspirativen Tätigkeit von Elżbieta Zawacka untersucht. Neben der biographischen Darstellung zentraler Abschnitte aus ihrem Leben werden auch die wichtigsten Bereiche des Militärdienstes von Frauen dargestellt. In diesem Kontext wird untersucht, wie es dazu kam, dass die Beteiligung von den polnischen Frauen im Krieg so weit verbreitet war. Was sind die Wurzeln der patriotischen, opferbereiten und heroischen Haltung der Frauen-Soldaten im konspirativen Dienst, den sie kurz nach dem Septemberfeldzug im Jahre 1939 übernahmen? Aus diesem Grund wird in der Arbeit eine tiefere Analyse der Bewegung von Frauen, die sich in den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts in allen Gebieten der Zweiten Republik Polens entwickelt hat, durchgeführt. Außerdem soll auch betonen werden, dass die Position der Frau im Militärdienst lange Zeit unklar war und diese Frauen erst kurz vor dem Warschauer Aufstand (1944) einen rechtlichen Status als Soldatinnen bekamen. In diesem Sinne ist wichtig zu fragen, welche Wege die Aktivistinnen der ehemaligen polnischen Gesellschaft gesucht und welche Organisationsformen sie ins Leben gerufen hatten, um die Polinnen für den Fall eines Krieges vorzubereiten. Am Ende der Arbeit wird auch eine kurze Analyse der wichtigen Elemente der polnischen Erinnerungsgeschichte der Nachkriegszeit dargestellt. In diesem Kontext wird untersucht, warum die Ereignisse des Zweiten Weltkrieges und das Gedenken an den bewaffneten Kampf der Armia Krajowa (AK, Heimatarmee) immer noch so große Bedeutung für die polnische Gesellschaft haben und welcher Richtung die Erinnerungspolitik in Polen sich in der Zukunft entwickeln sollte.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Frauen- und Geschlechtergeschichte Geschichte Polens Geschichte des 20. Jahrhunderts Geschichte des 2. Weltkriegs
Autor*innen
Dominika Leksa-Sowińska
Haupttitel (Deutsch)
Die konspirative Tätigkeit der polnischen Widerstandskämpferinnen der Armia Krajowa während des Zweiten Weltkrieges am Beispiel von Elżbieta Zawacka
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
IX, 177 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Johanna Gehmacher
Klassifikationen
15 Geschichte > 15.24 Zweiter Weltkrieg ,
15 Geschichte > 15.72 Polen
AC Nummer
AC09365556
Utheses ID
18481
Studienkennzahl
UA | 312 | | |
