Detailansicht

China-Russia relations in Central Asia
energy policy and security-thinking in 21st century geopolitics
Thomas Stephan Eder
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Susanne Weigelin-Schwiedrzik
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.20716
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29266.73763.652064-7
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In dreifacher Weise soll diese Masterarbeit zur Evaluierung der modernen sino-russischen Beziehungen beitragen. Zunächst wird in einem nicht erschöpfend behandelten Feld, den Energiebeziehungen und deren Beeinflussung durch Zentralasien, eine umfassende Faktendichte hergestellt. Zweitens wird die theoretische Herangehensweise früherer Studien verfeinert, durch die Etablierung eines neoklassisch-realistischen - perzeptionstheoretischen Ansatzes. Es wird gezeigt, dass unter auf systemischem Druck basierenden "policy"-Alternativen, interne Kräfte die Auswahl bedingen. Unter diesen ist die Perzeption durch "einflussreiche Eliten" - hierunter fallen auch Experten für internationale Beziehungen - bedeutend. Diese Perzeption wird durch eine Analyse des akademischen Diskurses unter Heranziehung bedeutender chinesisch-sprachiger Fachzeitschriften untersucht. Damit wird ein dritter Beitrag zum Feld geleistet, da Studien zu modernen sino-russischen Beziehungen bisher keine chinesisch-sprachige Literatur heranziehen. Der Forschungsfrage nachgehend, wie sich der zentralasiatische Energiesektor auf die sino-russischen Beziehungen auswirkt, werden drei chronologische Untersuchungsphasen festgelegt. In der ersten Phase, von 1997 bis 2001 – erst in diesen Jahren begannen Chinas Energiebeziehungen mit Zentralasien –, wurde die Problematik dieser Arbeit noch nicht behandelt. In der zweiten Phase von 2001 bis 2008 sehen chinesische Autoren vor allem eine russisch-amerikanische Rivalität in Zentralasien auch durch die jeweiligen Energieinteressen befördert. Erst in der letzten Phase seit der Finanzkrise im Jahr 2008 werden Implikationen für die sino-russischen Beziehungen in breiterer Form diskutiert. Obwohl viele die neuen Kooperationsmöglichkeiten hervorheben, so werden doch auch russische Ängste vor China erkannt. Die umfassenden Überlegungen zur präventiven Entschärfung eventueller Friktionen führen zu einer Relativierung früherer westlicher Prognosen, die schon für die nähere Zukunft ein Auseinanderbrechen der „Strategischen Partnerschaft“ zwischen Moskau und Peking vorhersagen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
China Russia Central Asia Energy Policy Pipelines Neoclassical Realism Perception Theory Academic Discourse Analysis Strategic Partnership
Schlagwörter
(Deutsch)
China Russland Zentralasien Energiepolitik Pipelines Neoklassischer Realismus Perzeptionstheorie Fachdiskursanalyse Strategische Partnerschaft
Autor*innen
Thomas Stephan Eder
Haupttitel (Englisch)
China-Russia relations in Central Asia
Hauptuntertitel (Englisch)
energy policy and security-thinking in 21st century geopolitics
Paralleltitel (Deutsch)
Chinesisch-Russische Beziehungen in Zentralasien ; Energiepolitik und Sicherheitsdenken in der Geopolitik des 21. Jahrhunderts
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
VIII, 156 S.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Susanne Weigelin-Schwiedrzik
Klassifikation
89 Politologie > 89.70 Internationale Beziehungen: Allgemeines
AC Nummer
AC09388629
Utheses ID
18525
Studienkennzahl
UA | 066 | 811 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1