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Kulturelle Identitäten im Spannungsfeld von Imagination und Macht
eine Auseinandersetzung mit Interkulturalität am Beispiel des Diskurses der indigenen Bewegung Ecuadors
Ute Pfaffstaller
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Elke Mader
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.20729
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29250.50250.411560-6
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Thematik der Interkulturalität am Beispiel des Diskurses der indigenen Bewegung Ecuadors, welche Interkulturalität als eine zentrale Forderungen etabliert. Es wird der Frage nachgegangen, welche Inhalte und Dimensionen Interkulturalität im interessierenden Kontext aktualisiert, wie diese im entsprechenden Diskurs definiert und verstanden werden kann. Zur Beantwortung dieser Fragen wird eine theoretisch und methodisch diversifizierte Herangehensweise gewählt, wobei poststrukturalistische, wie auch postkoloniale Ansätze als zugrundeliegende theoretische Modelle dienen. Wesentlich sind Theoretiker wie Pierre Bourdieu, Michel Foucault, Stuart Hall oder Catherine Walsh. Die angewandte Methodik bewegt sich in der Untersuchung eines ausgewählten Dokumentenkorpus zwischen Grundüberlegungen einer sozialwissenschaftlichen Diskursanalyse nach Reiner Keller und Überlegungen einer Rahmenanalyse sozialer Bewegungen in Anschluss an Paolo Donati. Interkulturalität im ecuadorianischen Kontext wird als postkoloniales Paradigma betrachtet und muss in Zusammenhang mit der Kolonialität gesellschaftlicher Strukturen verstanden werden. In diesem Sinne verfolgt ein kritischer Diskurs der Interkulturalität eine Dekonstruktion hegemonialer Strukturen, welche eine kognitive, epistemische, ontologische Entkolonialisierung impliziert. Interkulturalität erweist sich entsprechend einer Analyse der untersuchten Dokumente mit Fokus auf eine propositive Dimension des Diskurses als Phänomen, welches eine soziale, politische, epistemische und ethische Dimension artikuliert und kann als Prinzip und Vision der indigenen Bewegung für eine zukünftige Gesellschaft verstanden werden. Das Identitäre, das Kollektive, sowie das Relationale werden als grundlegende ineinander verschränkte narrative Stränge erkannt, anhand derer sich der Diskurs rekonstruieren lässt. Die Zentralität von Konzepten wie Minka, als kollektiver kommunikativer Habitus verstanden und Sumak Kawsay, als gutes Leben und Ziel der Bestrebungen um Interkulturalität wird entsprechend eines gewählten Analyserahmens hervorgekehrt.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Interkulturalität Ecuador Indigene Bewegung Diskurs
Autor*innen
Ute Pfaffstaller
Haupttitel (Deutsch)
Kulturelle Identitäten im Spannungsfeld von Imagination und Macht
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Auseinandersetzung mit Interkulturalität am Beispiel des Diskurses der indigenen Bewegung Ecuadors
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
256 S. : Ill., Kt.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Elke Mader
Klassifikation
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.00 Sozialwissenschaften allgemein: Allgemeines
AC Nummer
AC09373693
Utheses ID
18536
Studienkennzahl
UA | 307 | | |
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