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Musikvideos in Österreich
globale Einflüsse und lokale Ausprägungen
Christian Gstöttner
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Alfred Thomas Bauer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.20805
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30083.96332.749269-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Musikvideoszene bewegt sich hierzulande abseits der großen Öffentlichkeit und ist dennoch so lebendig wie nie zuvor: durch die veränderten Rahmenbedingungen (Reduktion der Produktionskosten, neue Distributionsmöglichkeiten, sinkende technische Barrieren) werden auch in Österreich immer mehr Musikvideos produziert und gelangen teilweise zu internationaler Reputation. In dieser Arbeit wird untersucht, inwieweit die Vorgaben des dominierenden amerikanischen Musikmarktes Einfluss auf österreichische Musikvideoproduktionen ausüben und wie stark die lokalen Ausprägungen sind. Dabei werden vorherrschende Strömungen in der Globalisierung und globalen Kommunikation genauso mit einbezogen wie Expertenmeinungen der Interviewpartner. Weiters rücken auch die Krise des Musikvideos und ihre Renaissance im Internet, sowie deren Auswirkungen auf den österreichischen Musikvideomarkt in den Fokus. Zudem werden die aktuellen Strömungen im Produktions- und Distributionskontext in Hinblick auf den österreichischen Markt analysiert. Um globale Einflüsse und lokale Ausprägungen in den österreichischen Musikvideos festzustellen, werden in dieser Arbeit die drei zugriffstärksten österreichischen Musikclips der Videoblattform YouTube aus dem Jahr 2010, sowie das zugriffstärkste Musikvideo eines österreichischen Majorlabel-Künstlers untersucht. Dazu werden Bild (technische Komponente, inhaltliche Komponente) und Ton (Text, Produktion) der jeweiligen Musikvideos analysiert und die Ergebnisse durch Expertenmeinungen ergänzt. Die Produktion von Musikvideos hat sich in den letzten Jahren weltweit stark gewandelt. Die Veränderungen der Rahmenbedingungen haben enorme Auswirkungen auf die heimischen Musikvideo-Produktionen: Weitaus mehr Künstler und Bands können sich ein professionell produziertes Musikvideo leisten. Die daraus resultierende Konkurrenz ist ein guter Nährboden für zahlreiche kreative Ideen. Oft wird deshalb bewusst mit lokalen Einflüssen und österreichischen Klischees gespielt. Durch die gesunkenen technischen Barrieren befassen sich oft die Künstler selbst mit der Produktion von Musikvideos. Zudem wird auf diesem Feld viel experimentiert, um sich Referenzen zu schaffen. Erst die neuen Vertriebswege können die Masse an Musikvideoproduktionen auch verwerten: Während ein Künstler früher auf die Veröffentlichung im Musikfernsehen angewiesen war, stellt man heute den Musikclip einfach ins Internet – und kann so theoretisch weltweit jeden Menschen mit Internetanschluss erreichen. Dennoch ist der Einfluss des amerikanischen Musikvideomarktes auch hierzulande noch immer enorm und dient nach wie vor als Gradmesser in punkto Qualität und Innovation.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Musikvideos Musikfernsehen Social Media YouTube Facebook MySpace Musikfernsehen globale Kommunikation lokale Einflüsse
Autor*innen
Christian Gstöttner
Haupttitel (Deutsch)
Musikvideos in Österreich
Hauptuntertitel (Deutsch)
globale Einflüsse und lokale Ausprägungen
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
146 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Alfred Thomas Bauer
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.36 Fernsehen ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.37 Film, Video ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.38 Neue elektronische Medien
AC Nummer
AC09351306
Utheses ID
18603
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
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