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China's geopolitical emergence
its impact on Southeast Asia, in particular Vietnam, from a neorealist perspective
Andreas Spies
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Alfred Gerstl
DOI
10.25365/thesis.20910
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29392.75630.876965-0
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Der Aufstieg Chinas ist eine Entwicklung die mit immer größer werdender Wahrscheinlichkeit die politische Rangordnung der Welt durcheinander bringen und der Amerikanischen Vormachstellung ein Ende setzen könnte. In meiner Arbeit habe ich versucht anhand der neorealistischen Theorie versucht die Auswirkungen des Chinesischen Aufstiegs auf die Südostasiatische Region und insbesondere auf Vietnam für den Zeitraum von 1990 bis 2008 zu untersuchen. Nach der Vorstellung der neorealistischen Theorie, habe ich zunächst versucht die wichtigsten Elemente der Chinesischen Transformation aufzuzeigen und habe in einem weiteren Schritt versucht diese quantitativ darzustellen, um so die relative Position der Nationen zueinander bestimmen zu können.
Ich habe die Analyse in zwei Schritte aufgeteilt. Im ersten Schritt habe ich Chinas Daten mit jenen der USA, die als einzige Weltmacht der Maßstab sind, gestellt. Das Ergebnis war, dass China vergleichsweise stärker wurde, jedoch noch beträchtlich davon entfernt ist der USA den Rang auf globaler Ebene abzulaufen. Im zweiten Schritt habe ich den Datensatz erweitert und Japan und Vietnam hinzugefügt. Ersteres ist war deshalb wichtig, da es schnell nach Ende des Zweiten Weltkriegs zur lokalen macht aufgestiegen war, während letzteres im vierten Kapitel von Bedeutung ist. In dieser Berechnung kam ich zu dem Ergebnis, dass China Japan um die Jahrtausendwende überholt und den zweiten Rang hinter den USA eingenommen hat. Anhand der Datenauswertung wurde auch ersichtlich, dass Vietnam verglichen zu allen anderen Nationen sehr schwach war.
Im letzten Teil der Arbeit habe die Beziehungen zwischen China und der ASEAN, beziehungsweise zwischen China und Vietnam untersucht. Die Handlungen der jeweiligen Staaten stehen im Einklang mit jenen, die die Theorie vorgibt. China versucht sich zunächst als (friedliche) Alternative anzubieten und lockt mit Geld und Kooperation. Seit 2003 jedoch beginnt das Reich der Mitte damit, immer aggressiver aufzutreten und scheut auch nicht davor zurück militärisch durchzugreifen. Auf der anderen Seite sehen beide, ASEAN und Vietnam im Aufstieg China zunächst eine Möglichkeit, der Vormachtstellung der USA entgegenzutreten. Auf der anderen Seite, stellen die Länder jedoch schnell fest, dass Chinas Entwicklung auch Negatives mit sich bringt. Vietnam im Besonderen versuchte sich dahingehend abzusichern, indem es ein weitreichendes Sicherheitsnetz aufbaut. Dazu gehört nicht nur die Förderung der Entwicklung des Landes, sondern auch, dass man versucht sich mit China politisch zu einigen, da man weiß, dass der Nachbar im Norden militärisch nicht besiegt werden kann. Für den Fall eines militärischen Konflikts mit Peking versuchte man sich nicht nur durch Kooperation mit den anderen ASEAN Staaten abzusichern, sondern vor allem auch dadurch, dass man Indien mit ins Boot holt. Darüber hinaus hat man seit 1990 die Beziehungen zu den USA aufgebessert und sich so noch weiter abgesichert.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
China Vietnam Südostasien Neorealismus
Autor*innen
Andreas Spies
Haupttitel (Englisch)
China's geopolitical emergence
Hauptuntertitel (Englisch)
its impact on Southeast Asia, in particular Vietnam, from a neorealist perspective
Paralleltitel (Deutsch)
Chinas geopolitischer Aufstieg ; die Auswirkungen auf Südostasien, insbesondere auf Vietnam, auf einer neorealistischen Perspektive
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
115 S. : graph. Darst.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Alfred Gerstl
AC Nummer
AC09374886
Utheses ID
18700
Studienkennzahl
UA | 312 | | |
