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Mein Körper, meine Pille?
feministische Technikkritik, Technowissenschaften und die "Pille"
Marlies Wilhelm
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Anna Monika Singer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.20961
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29671.11804.676763-7
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Diplomarbeit versteht sich als ein Beitrag im Rahmen einer feministischen Auseinandersetzung mit Technowissenschaften, wobei insbesondere auf die „Pille“ als Phänomen der Technowissenschaften eingegangen wird. Sie galt als Botin der Emanzipation genauso, wie als Zerstörerin der bürgerlichen Familie. Feministische Auseinandersetzungen mit der Pille sind äußerst kontroversiell. Aufgrund der Geschichte ihrer Herstellung wird von einigen WissenschafterInnen der Pille die Verwirklichung eugenischer und rassistischer Interessen vorgeworfen. Im Gegensatz zu diesen Ansätzen versucht die Arbeit eher die Ambivalenz der Pille darzustellen. An ihrer Herstellung waren verschiedene AkteurInnen und AktantInnen beteiligt. Eine zentrale Annahme der Arbeit lautet, dass nur in genauen und situierten Analysen die Möglichkeit zu einem adäquaten Wissen über die Pille hergestellt werden kann. Vor diesem Hintergrund ist es das Interesse der Arbeit, einen Beitrag zu leisten, die Pille als komplexes Phänomen der Technowissenschaften genauer zu untersuchen, mit dem Fokus, inwiefern, wann und für welche Frauen sie auch als ein technowissenschaftliches Freiheitsprojekt gelten könnte.
Abstract
(Englisch)
This thesis wants to introduce feminist approaches to the field of technoscience. It will focus on a detailed analysis of The Pill. Starting with The Pill’s introduction into the market in the 1960s, as a contraceptive, it has had a major impact on the U.S. and other western societies. The fact that The Pill represented a new generation of hormone-based contraceptive methods, prompted a number of feminist scholars to specifically examine its historical background as well as its potential for women’s empowerment. A couple of feminist scholars have widely criticized it as an attempt at pursuing racist and eugenic policies rather than advancing women’s emancipation. I argue that The Pill should not only be discussed as an invention which has resulted in the transformation of scientific knowledge about hormones and endocrinology into pharmaceutical products but as part of a complex technoscientific phenomenon instead. From a feminist point of view, defining The Pill as a phenomenon enables us to view women as actively participating in the technoscientific production process. This approach clearly focuses on women as agents instead of viewing them as victims of patriarchal science or solely seeing them as benefactors of The Pill.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
feminist theory technoscience contraceptive pill
Schlagwörter
(Deutsch)
Feministische Theorie Technowissenschaften Pille
Autor*innen
Marlies Wilhelm
Haupttitel (Deutsch)
Mein Körper, meine Pille?
Hauptuntertitel (Deutsch)
feministische Technikkritik, Technowissenschaften und die "Pille"
Paralleltitel (Englisch)
My body, my pill? Feminist Critique of Technology, Technoscience and The Pill
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
109 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Anna Monika Singer
Klassifikationen
02 Wissenschaft und Kultur allgemein > 02.02 Wissenschaftstheorie ,
02 Wissenschaft und Kultur allgemein > 02.10 Wissenschaft und Gesellschaft ,
08 Philosophie > 08.45 Politische Philosophie ,
71 Soziologie > 71.33 Frau
AC Nummer
AC09047694
Utheses ID
18748
Studienkennzahl
UA | 296 | | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1