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Embodiment und die Prinzipien des Lernens
die Montessori Methode in einem neuen Gewand?
Katharina Koch
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Christiane Spiel
DOI
10.25365/thesis.20963
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30361.63655.542069-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit analysiert die Prinzipien des Lernens aus der Perspektive der Embodiment Theorie und stellt diese in Verbindung zur Montessori Methode. Hierbei wird gezeigt, dass auf Grundlage des „Symbol Grounding Problems“ „Wissen“ oder „Verstehen“ nur durch die Interaktion des Individuums mit seiner Umwelt entstehen kann. Der Prozess des Verstehens und das daraus resultierende Wissen sind die Kernprozesse, die beim Lernen erfasst werden müssen.
Im zweiten Teil der Arbeit wird gezeigt, dass die Montessori Methode als eine praktische Anwendung der Embodiment Theorie gesehen werden kann. Ziel der Montessori Methode ist die Förderung kindlicher Unabhängigkeit und Selbstständigkeit durch Selbsttätigkeit. Bei der Einbettung der Montessori Methode in die Embodiment Theorie wird untersucht, wie das Wissen im Schüler gegroundet wird. Durch die vorbereitete Umgebung, der Schulung der Sinne und der gezielten Förderung beim Spracherwerb erlangt das Kind Kompetenzen und Werkzeuge mit deren Hilfe es abstrakte Inhalte erfassen und verstehen kann. Montessori arbeitet dabei mit den Prinzipien des selbstregulierten Lernens, welches heute als Grundlage für Lebenslanges Lernen gilt. Im dritten Teil wird genauer auf die Bedeutung des Lebenslangen Lernens eingegangen und gezeigt, welche Bedeutung die Montessori Methode in der aktuellen Diskussion um Motivation und Schulreformen hat.
Am Ende wird auf die Problematik der sogenannten “Neurodidaktik” eingegangen, wobei die Grenzen “gehirnbasierten” Lernens aufgezeigt werden. Hierbei zeigt das Supervenienz Modell nach Ralph Schumacher die Problematik verschiedener Erklärungsebenen. Anhand dessen wird aufgezeigt, wie das erstellte Lern- bzw. didaktische Modell die Problematik der Supervenienz durch ein „Top-down-Verfahren“ gelöst hat.
Abstract
(Englisch)
The goal of this master thesis is to analyze the “embodiment theory” and its mean-ing for learning and education and to create a learning model based on these prin-ciples. From the background of the symbol grounding problem I will show that learning, knowing and understanding is not separable from the environment and the interaction within this environment.
The Montessori Method is a well known reform pedagogical approach which is based on independent and self regulated learning. From the background of em-bodiment and symbol grounding knowledge transfer within the Montessori Method is analyzed. I will show, that based on the principles of a prepared envi-ronment, sensory and motor activities and a well established and concrete lan-guage, abstract concepts and knowledge are grounded and motivation emerge from this.
The principles of self regulated learning are hold for Lifelong Learning. Thus I will bring forward the argument that the Montessori Method has a big impact within the discussion of Lifelong Learning and school reforms.
In the conclusion I will discuss the problem of neurodidactics and the limits of brain based learning ideas. Based on the supervenience model by Ralph Schumacher I will discuss the problem of different levels of explanation. I will show that the learning model, developed in this work, is based on a top-down process thus it is consistent with the problem of supervenience.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Embodiment Montessori Lifelong learning Self Regulated Learn-ing Supervenienz Symbol Grounding Problem
Schlagwörter
(Deutsch)
Embodiment Montessori Lebenslanges Lernen Selbstreguliertes Lernen Supervenienz Symbol Grounding Problem
Autor*innen
Katharina Koch
Haupttitel (Deutsch)
Embodiment und die Prinzipien des Lernens
Hauptuntertitel (Deutsch)
die Montessori Methode in einem neuen Gewand?
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
119 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christiane Spiel
Klassifikationen
30 Naturwissenschaften allgemein > 30.02 Philosophie und Theorie der Naturwissenschaften ,
80 Pädagogik > 80.02 Philosophie und Theorie der Pädagogik
AC Nummer
AC10705815
Utheses ID
18750
Studienkennzahl
UA | 066 | 013 | |
