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Veneto in the European Union
the project of a new Euroregion in the Upper-Adriatic area
Davide Barbieri
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Fritz Windhager
DOI
10.25365/thesis.2233
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29342.33585.323466-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
In ein Zeitalter, in dem die Grenzen der Staaten so evident für alle sind, haben die Regionen nicht nur eine große Rolle auf nationaler Ebene angefangen zu spielen, sondern haben auch eigene Kontakte mit der Europäischen Union verstärkt. Ihre Rolle als aktive Partner der europäischen Institutionen ist heute eine Realität und um so mehr kann man von einer zweiten Ebene, den politischen Akteuren neben den Staaten oder von einer “Dritten Ebene Europa” sprechen. Denn die europäischen Regionen stellen die perfekte administrative Ebene dar, weil sie ziemlich klein sind und somit besser auf die Bedürfnisse der Bürger eingehen können bzw. die Rolle der Staaten in der Versorgung der Grunddienste des Lebens besser erfüllen können. Sie sind aber auch in der Lage auf einer höheren ( auf nationaler bzw. internationaler) Ebene zu agieren. Durch eine enge Verbindung mit der Europäische Union können die Regionen die staatlichen Grenzen umgehen bzw. überwinden, während der supranationale Akteur die Möglichkeit hat eine bürgernahe Gemeinschaft aufzubauen. Das ist der Grund, für den die Europäische Union in den letzten Jahrzehnten den Anstoß einer grenzübergreifenden Kultur, mittels vielen speziellen Programmen, gegeben hat; die Grundidee war, dass die besten Resultate nur durch eine enge grenzüberschreitende Kooperation erreicht werden können.
Aber die Entwicklung einer richtigen grenzüberschreitenden Kooperation braucht die Implementierung von permanenten grenzüberschreitenden Strukturen, um die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen verschiedenen benachbarten Behörden zu institutionalisieren: diese Strukturen sind sehr oft nur die Folge eines Adaptierungsprozesses, der Schritt nach Schritt pragmatische Lösungen zu verschieden legalen, administrativen und politischen Problemen finden kann. Zwischen den Instrumenten für die Institutionalisierung einer grenzüberschreitenden Kooperation ist das wichtigste die so genannte Euroregion (oder "Euregio", "Euregion", "Europaregion", "Grand Region", "Regio"), das heißt eine Region, bestehend aus verschiedenen Zugehörigkeiten: den Staaten betreffend die Souveränität, Europa betreffend die Standardisierung der Entwicklungs- und Organisationsfaktoren, während der Euroregion betreffend die Kultur, die Ökonomie und die Gesellschaft. Wie für die Definition anderer Konzepte ("Region", "Regionalismus" oder "Grenzüberschreitende Kooperation"), es ist sehr schwierig eine einzige Erklärung für dieses Phänomen zu finden, das durch die Aufgaben bzw. Ziele bestimmt werden kann, für die es geschaffen wurde.
Die Arbeit "Veneto in the European Union: the Project of a new Euroregion in the Upper-Adriatic area" beginnt bei der aktuellen Situation, um nicht nur die derzeitigen Bedingungen, sondern auch die zukünftigen Entwicklungen der grenzüberschreitenden Kooperation im Ober-Adriatischen Raum nachzuforschen. Innerhalb dieses Gebietes habe ich mich auf die Region des Veneto fokussiert: meiner Meinung nach stellt das Veneto eines der besten Beispiele des uneinfachen Lebens der Regionen dar, das sich zwischen den staatlichen Grenzen und den zukünftigen Möglichkeiten auf europäischer Ebene abspielt. Unter Berücksichtigung dieser Grenzen wird sich die Zukunft des Veneto in der Europäischen Union abspielen, vor allem in Übereinstimmung mit seinen Nachbarregionen, durch die grenzüberschreitende Kooperation, die eines der wichtigsten Projekte innerhalb der Gemeinschaft ist; denn diese würde der Region des Veneto erlauben, innerhalb eines Raumes zu agieren, nicht nur mit gemeinsamen historischen und sozialen Wurzeln, sondern auch mit einem großen ökonomischen Potenzial. In die Arbeit versucht man zu skizzieren, welches der beste Weg wäre, um nicht nur eine ökonomische, sondern auch politische und soziale Kohäsion innerhalb des Gebietes zu erreichen. Gleichzeitig gehe ich der Frage nach ob die Schaffung einer Euroregion die perfekte Institutionalisierung eines Projektes repräsentieren könnte, welche fünf Regionen (Veneto und Friaul Julisch Venetien in Italien, Kärnten in Österreich, die Provinzen von Istrien und Primorje-Gorski Kotar in Kroatien) und einen zentralen Staat (die Republik von Slowenien) miteinbezieht. Außerdem habe ich versucht zu skizzieren, welche Rolle von der Region Veneto im obengenannten Raum sowie innerhalb der zukünftige Euroregion gespielt werden könnte und was die möglichen Vorteile bzw. Nachteile sein könnten.
Die Arbeit ist in sechs Kapiteln untergegliedert, wo die ersten zwei den theoretischen Teil darstellen, während sich die vorletzten zwei auf die konkreten Aspekte des Projektes fokussieren: das dritte Kapitel stellt mit seiner theoretischen und praktischen Annäherung auf die Euroregionale Institution den Anschlusspunkt zwischen den zwei Teilen dar, während in dem letzten die Schlussfolgerungen zusammengefasst wurde.
Abstract
(Englisch)
In an era in which the limits of the states are under the eyes of everyone, the regions have started not only to play a bigger role in the national area, but have also increased their links with the upper level. Their role as active partners of the European Institutions is today a reality insomuch as we can speak about a second level of political actors, after the states or about a “Third Level Europe”. In fact, the European regions represent the perfect administrative level because are quite small to be near at the citizens’ needs and to substitute the states in giving the basis services of everyday life as well as quite big to act to an upper level, whether national or international it is. In a closer relationship with the European Union, the regions can move around and come through the limits of the nation states, which clamp down their progress, while the supranational actor has the chance to build a Community closer to the citizens. It is just for this, that the European Union has helped during the last decades the rise of a transfrontier culture with a lot of dedicated programmes; the main idea was that the best results can be obtained only through a tight cooperation, trespassing the national borders.
But the development of a true transfrontier cooperation needs the implementation of permanent transfrontier structures to institutionalise a cross-border collaboration among several neighbouring entities: these structures are very often only the consequence of an adaptation process, which step by step is able to find pragmatic solutions to several legal, administrative and political problems. Among the instruments for the institutionalisation of cross-border cooperations the most important is the so called Euroregion (or “Euregio”, “Euregion”, “Europaregion”, “Grand Region”, “Regio”), i.e. a region, which is conceptually the crossing of several belongings: the nation states for what concerns the sovereignty, Europe for what concerns the standardization of the development and organization parameters, itself for what concerns the culture, the economy and the society. Like for the definition of other concepts, such as “Region”, “Regionalism” or “Transfrontier cooperation”, it is difficult to find a unique explanation for this phenomenon, which can be defined also by its tasks or objectives, for whose it has been created.
Starting from the current situation, the work “Veneto in the European Union: the Project of a new Euroregion in the Upper-Adriatic area” investigates not only the present conditions, but also the future developments of the transfrontier cooperation in a particular area, which is the Upper-Adriatic. Within it, I have focused my attention in particular to the region of Veneto: in fact, in my opinion Veneto represents one of the best example of the uneasy life of regions, closed between the limits of the nation state and the future chances at the European level. Keeping in mind these limits, the future of Veneto will be played on the field of the European Union, in accordance with its border regions, through that transfrontier cooperation that is one of the first order of business of the Community; in fact, this would allow to Veneto to act in an area (the Upper-Adriatic), which has not only common historical and social roots, but also a big economic potentiality. In the work is tried to outline which could be the best way to reach not only an economic, but above all a political and social cohesion in the area and if the creation of an Euroregion could represent the perfect institutionalization of a project, which involves five regions (Veneto and Friuli-Venezia Giulia in Italy, Carinthia in Austria, the Counties of Istria and Primorje-Gorski Kotar in Croatia) and a central state (the Republic of Slovenia). Moreover, I have tried to underline, which could be the role of the Veneto region both in the considered area and above all in the future Euroregion, pointing out its possible benefits like as disadvantages.
The work is divided in six chapters, of which the first two represent the theoretical part, while the last but two put their focus in the more concrete aspects of the project; the third chapter, with its both theoretical and practical approach to the institution of Euroregions, represents the point of connection between the two parts, while in the last one the conclusions has been summarized.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Veneto Euroregio Upper-Adriatic Area
Schlagwörter
(Deutsch)
Veneto Euroregion Ober-Adriatisches Raum
Autor*innen
Davide Barbieri
Haupttitel (Englisch)
Veneto in the European Union
Hauptuntertitel (Englisch)
the project of a new Euroregion in the Upper-Adriatic area
Paralleltitel (Deutsch)
Veneto in der Europäischen Union ; das Projekt einer neuen Euroregion in dem Ober-Adriatischen Raum
Publikationsjahr
2008
Umfangsangabe
159 S. : graph. Darst., Kt.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Fritz Windhager
Klassifikation
89 Politologie > 89.71 Internationale Zusammenarbeit: Allgemeines
AC Nummer
AC07118228
Utheses ID
1883
Studienkennzahl
UA | 300 | | |
