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Das Museum im Kopf?
die Auswirkung der Skriptaktivierung auf die Bewertung von Objekten
Anna Vardar
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Helmut Leder
DOI
10.25365/thesis.21069
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30397.36354.337366-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Studie untersuchte die Auswirkungen der Skriptaktivierung auf die Bewertung von mehrdeutigen Objekten. Es wurden in Anlehnung an die Diplomarbeit von Bauer (2009) zwei konträre kognitive Skripts vorgegeben, anschließend erfolgte die Bewertung von drei verschiedenen Objektklassen (Kunstgegenstände, Baumarktprodukte und ambige Objekte). In der ersten Bedingung wurde das kognitive Skript „Museum“ aktiviert, in der zweiten das Skript „Baumarkt“. Die Bewertung erfolgte auf vier Skalen, wobei jeweils zwei Skalen entweder typische Kunsteigenschaften (schön und interessant) oder typische Baumarkteigenschaften (billig und nützlich) repräsentieren.
Die erste Erhebung richtete ihren Fokus auf die Generierung des Stimulusmaterials. 154 Teilnehmer bewerteten 35 verschiedene Designprodukte hinsichtlich ihrer Mehrdeutigkeit. Das Ergebnis stellte einen Pool aus 20 ambigen Objekten dar, die für die weiteren Studien verwendet werden konnten.
Im nächsten Schritt wurden zwei verschieden kognitive Skripts aktiviert, anschließend erfolgte eine Bewertung der mehrdeutigen Objekte anhand der oben genannten vier Skalen. Es erfolgte eine Manipulation der Bedingung durch die Instruktion. Ein Teil der Teilnehmer wurde erläutert, dass es sich bei den mehrdeutigen Objekten um Kunst handelt, dem anderen Teil wurde erklärt, dass sie Baumarktprodukte bewerten sollen.
Die dritte Vorstudie diente der Behebung von möglichen Fehlerquellen und galt als Vorbereitung für die Hauptstudie.
In der Hauptuntersuchung wurden wie schon in Vorstudie 2 und 3 zwei verschiedene kognitive Skripts aktiviert. Es standen sich thematisch das Skript „Museum“ und „Baumarkt“ gegenüber. Anschließend sollte eine Bewertung von drei verschiedenen Objektklassen erfolgen. Die Teilnehmer wurden hinsichtlich der Identität der Objekte getäuscht. Im Glauben entweder Kunst oder Baumarktprodukte zu bewerten, wurden Beurteilungen auf den genannten vier Skalen abgegeben.
Die Ergebnisse zeigen, dass mehrdeutige Objekte nicht im Kunstkontext auf Kunst-spezifischen Eigenschaften bewertet werden sondern im Baumarktkontext.
Abstract
(Englisch)
Contemporary art is ambiguous. There is still the question what art is and what makes art to art. Theories have suggest that a pre-classification of objects is needed for an aesthetic processing to occur. Earlier findings show that the context (e.g. museum) alone, is not sufficient for pre-classificate of any objects as art. The context affects only ambiguous objects. The context in which stimuli are presented affects the processing of stimuli. By activating a cognitive script and judging ambiguous object on art related scales and hardware store related scales, the ambiguous objects are evaluated in a non-art related context higher on art related scales than in an art related context.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
ambiguity cognitive schema perception of art cognitive script
Schlagwörter
(Deutsch)
Skriptaktivierung Schemata Ambiguität Kunstwahrnehmung
Autor*innen
Anna Vardar
Haupttitel (Deutsch)
Das Museum im Kopf?
Hauptuntertitel (Deutsch)
die Auswirkung der Skriptaktivierung auf die Bewertung von Objekten
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
102 S. : zahlr. Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Helmut Leder
Klassifikation
77 Psychologie > 77.05 Experimentelle Psychologie
AC Nummer
AC09428786
Utheses ID
18847
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
