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Zur pädagogischen Kompetenz von Trainern und Trainerinnen im Nachwuchsleistungssport
eine empirische Studie
Hannes Zetter
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Betreuer*in
Konrad Kleiner
DOI
10.25365/thesis.2236
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30080.96979.556159-0
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, die pädagogischen Fähigkeiten der Nachwuchstrainer und -trainerinnen im österreichischen Jugendleistungssport zu analysieren. Dabei gilt die subjektive Wahrnehmung des Trainings und des Trainers aus Sicht der Jugendlichen als entscheidendes Kriterium für die Qualität der Beziehung zwischen Trainer und Jugendlichen und in weiterer Folge für mögliche Anregungen bzw. Verbesserungsvorschläge in der Aus- und Fortbildung von Nachwuchstrainern.
Im Rahmen einer empirischen Untersuchung werden 430 jugendliche Sportler und Sportlerinnen im Alter von 12-18 Jahren, die ihren Sport regelmäßig und leistungsorientiert ausüben und auch an Wettkämpfen teilnehmen, mittels Fragebogen dazu befragt, wie sie die pädagogische Kompetenz ihres Trainers / ihrer Trainerin in verschiedenen Situationen einschätzen.
Die Beurteilung der pädagogischen Kompetenz der Nachwuchstrainer fällt dabei unterschiedlich aus. Offenbar ist der Großteil der Jugendlichen mit den Vermittlungsfähigkeiten und den Bemühungen um ein Zusammengehörigkeitsgefühl ihrer Trainer sehr zufrieden und erhält ein hohes Maß an individueller positiver Rückmeldung von diesen. Auf emotionale Zuwendung sowie auf soziale Unterstützung von ihren Trainern, speziell was den außersportlichen Bereich betrifft, dürfen hingegen bei weitem nicht alle Nachwuchsspieler hoffen. Was die Möglichkeiten zur Mitbestimmung in Training und Spiel für die Jugendlichen betrifft, scheint die Mehrheit der Nachwuchstrainer von einer entsprechenden Umsetzung dieses Konzepts noch weit entfernt zu sein.
Abstract
(Englisch)
The aim of the present study was to evaluate the educational competences of the trainers responsible for young professional sportspeople in Austria. The subjective perception of the training and the trainers themselves from the point of view of the young sportspeople is seen as imperative regarding the quality of the relationship between the trainer and the trained teenagers. Furthermore, this perception leads to possible suggestions and ideas for improvement concerning the education and further training of the responsible trainers.
Within the framework of the survey, 430 young sportspeople between the age of 12-18 years who regularly practice their sport achievement-oriented and are taking part in competitions were questioned.
The evaluation of the educational competence of the trainers turned out to be quite diverse. Apparently, most of the teenagers are satisfied with the communication skills and the effort for a feeling of togetherness of their trainers and obtain a high degree of positive individual feedback from them. However, far from all young sportspeople can count on emotional devotion as well as social support from their trainers, if it comes to areas beyond sports. Concerning the possibilities of a co-determination in training and matches of the teenagers, the majority of the responsible trainers seems to be far from an according realisation of this concept.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Nachwuchstraining Trainer Sportpädagogik
Autor*innen
Hannes Zetter
Haupttitel (Deutsch)
Zur pädagogischen Kompetenz von Trainern und Trainerinnen im Nachwuchsleistungssport
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine empirische Studie
Publikationsjahr
2008
Umfangsangabe
155 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
AC Nummer
AC07083842
Utheses ID
1886
Studienkennzahl
UA | 190 | 482 | 406 |
