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Der Einfluss von Institutionen auf die Markteintrittsarten in Emerging Economies
Dominika Szczepanski-Pasula
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Betreuer*in
Josef Windsperger
DOI
10.25365/thesis.21105
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30231.47875.633570-6
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
In dieser Diplomarbeit wird die Wahl der Markteintrittsentscheidung im Kontext von Emerging Economies aus Sicht der institutionellen Theorie behandelt. Auf die Darstellung der Entwicklung der institutionellen Perspektive, die sich in eine ökonomische und eine soziologische Strömung teilt, folgt ein Überblick über die Vor- und Nachteile der wichtigsten funktionellen und institutionellen Markteintrittsarten sowie eine Beschreibung der Besonderheiten der institutionellen Struktur von Emerging Economies. Es werden Forschungsergebnisse empirischer Studien der letzten 15 Jahre präsentiert, die den Einfluss interner und externer Institutionen auf die Wahl der Markteintrittsentscheidung belegen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Wirkung externer, formeller Institutionen auf die Markteintritts- und Gründungsarten Joint Venture, eigene Niederlassung, Akquisition und Un-ternehmensneugründung. Die institutionelle Theorie wird dabei in Verbin-dung mit der Transaktionskosten- und der Ressourcentheorie sowie einer soziologischen Sichtweise zur Identifizierung institutioneller Einflussgrößen und zur Belegung deren Wirkungsweise angewandt. Joint Ventures werden bei hoher Umweltvolatilität zur Risikominimierung eingesetzt. Der lokale Partner erhöht die Legitimität der Unternehmung, schafft Zugang zu lokalen Netzwerken und hilft beim Umgang mit den informellen Institutionen des Gastlandes. Eigene Niederlassungen werden gewählt, wenn die interne Konsistenz des Unternehmens gewahrt bleiben soll, eine globale Strategie verfolgt wird, bereits Erfahrungen mit dem Gastland bzw. mit relationalen Eintritten gesammelt wurden und der Auslandsmarkt sehr gute Absatz- und Gewinnperspektiven aufweist. Akquisitionen und Neugründungen werden durch ein starkes institutionelles Umfeld begünstigt. Lokale Unternehmen werden vor allem dann akquiriert, wenn sie über immaterielle Ressourcen verfügen, die man nicht über den Markt erwerben kann.
Abstract
(Englisch)
This diploma thesis reviews the entry mode decision in the context of Emerging Economies applying an institutional perspective. It describes the evolution of the institutional theory, which is divided in an economic and a sociological view. It presents pros and cons of the most important functional and institutional market entry modes and specifies the institutional peculiarities present in Emerging Economies. It documents the effect of internal and external institutions on the entry mode choice using the results of empirical studies carried out during the last 15 years. In doing so, it focuses on the influence of external, formal institutions on the entry and establishment modes Joint Venture, wholly-owned subsidiary, acquisition, and Greenfield investment. Institutional theory is integrated with transaction cost theory, the resource-based view and insights into isomorphism in order to identify institutional determinants and demonstrate their effects on entry mode choice. Joint Ventures are used as a means of risk reduction under environmental uncertainty. The local partner provides legitimacy as well as access to local networks, and helps to become familiar with the informal institutions of the host country. Wholly-owned subsidiaries are established when the enterprise aims at maintaining internal consistency; when it follows a global strategy; when it has already gained host country experience or experience with relational entries; and when the foreign market offers excellent sales and profit opportunities. A strong institutional framework has a positive effect on acquisitions and Greenfield entries. Local firms are preferably acquired when they possess intangible resources which cannot be accessed by market transactions.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
institutions institutional theory market entry modes emerging economies transition economies
Schlagwörter
(Deutsch)
Institutionen institutionelle Theorie Markteintritte Emerging Economies Schwellenländer Transformationsländer
Autor*innen
Dominika Szczepanski-Pasula
Haupttitel (Deutsch)
Der Einfluss von Institutionen auf die Markteintrittsarten in Emerging Economies
Paralleltitel (Englisch)
The influence of institutions on market entry modes in emerging economies
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
IV, 110 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Josef Windsperger
Klassifikation
85 Betriebswirtschaft > 85.06 Unternehmensführung
AC Nummer
AC09409156
Utheses ID
18877
Studienkennzahl
UA | 157 | | |
