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Kalibrierung eines Tests zur Angewandten Raumvorstellung unter Berücksichtigung unterschiedlicher Facetten der Raumvorstellung
Stefan Haberstroh
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Klaus Kubinger
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.21142
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30036.59603.649153-3
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Dimensionalität des Merkmals Raumvorstellung ist bis heute ungeklärt. Verschiedenste Faktoren wurden bisher identifiziert, die sich jedoch nicht klar voneinander abgrenzen und sich in ihren Definitionen ähneln. Studien zu Geschlechtsunterschieden ergeben daher ein widersprüchliches Bild, je nachdem welche Faktoren angenommen und welche Tests im Weiteren verwendet werden. Daher wurde ein Test entwickelt, der Test zur Angewandten Raumvorstellung (TARV; Weitensfelder (2012)), der verschiedene Facetten der Raumvorstellung beinhaltete. Diese wurden als die notwendigen mentalen Operationen zum Lösen der Items definiert, ohne eigene Faktoren darzustellen. Die Kalibrierung erfolgte zudem mit dem Ziel, den Test im Rahmen der Wiener Self-Assessments für die Studiengänge Architektur und Maschinenbau zu verwenden. Er wurde von 298 österreichischen SchülerInnen (216 männlich, 82 weiblich) zweier verschiedener Schultypen (145 AHS, 153 HTL) bearbeitet. Für die Items galt das Rasch-Modell. Das heißt, der Test maß eindimensional. Der Nachweis der Konstruktvalidität bzw. der Facetten mittels LLTM misslang. Die Geschlechter sowie SchülerInnen verschiedener Schulen unterschieden sich nicht statistisch signifikant voneinander. Die Items erwiesen sich jedoch als zu schwierig für die SchülerInnen, was den fehlenden Unterschied begünstigt haben könnte. Für die weitere Entwicklung sind daher die Itemschwierigkeit zu senken und die Facetten weiter aufzugliedern, um neben der Eindimensionalität auch Konstruktvalidität zu erreichen. Vorschläge hierfür wurden gegeben.
Abstract
(Englisch)
The dimensionality of spatial ability is still unclear. Various factors had been identified yet, but cannot be separated clearly from each other and are similiar by definition. As a consequence, studies concerning gender-related differences in spatial abilities are inconsistent in results depending on what factor they adpot and therefore what test they use. Hence a new test was developed, the Test of Applied Relations and Visuo-spatial abilities (TARV; Weitensfelder (2012)), which consisted of differenet facets of spatial ability. A facet wasn't seen as a factor, instead it was defined as a necessary mental operation to solve an item. Items were also calibrated for a further use of the test as part of self-assessments for studies in Engineering and Architecture. In total 298 Austrian pupils (216 male, 82 female) of two different types of schools (145 AHS, 153 HTL) completed the test. Rasch-model conformity was given, indicating one-dimensional measurement. Evaluation of construct validity respectively the concept of different facets by means of LLTM failed. Also neither males and females nor pupils of different types of schools differed significantly from each other. However items showed to be too difficult, which could abet the missing difference. As a result, further development tends to decrease item difficulty and to subdivide the facets in order to confirm the test's construct validity in addition to its one-dimensionality. Appropriate proposals are given.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
spatial ability item calibration self-assessment Rasch model LLTM
Schlagwörter
(Deutsch)
Raumvorstellung Kalibrierung Self-Assessment Rasch-Modell LLTM
Autor*innen
Stefan Haberstroh
Haupttitel (Deutsch)
Kalibrierung eines Tests zur Angewandten Raumvorstellung unter Berücksichtigung unterschiedlicher Facetten der Raumvorstellung
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
163 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Klaus Kubinger
Klassifikation
77 Psychologie > 77.08 Psychologische Diagnostik
AC Nummer
AC09612911
Utheses ID
18912
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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