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Friedensförderung durch mehr Gleichberechtigung?
Analyse eines OEZA-Projektes zu Gender und Friedensförderung in Norduganda
Isabella Röhrich
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Ursula Werther-Pietsch
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.21211
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29972.01028.436063-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Analyse eines OEZA-Projektes zur UN-Resolution 1325, welches in Kooperation mit CARE Österreich von 2007 bis 2009 in Norduganda durchgeführt wurde. In der UN-Resolution 1325 und ihren Folgeresolutionen werden Frauen erstmals nicht mehr nur als Opfer von bewaffneten Konflikten wahrgenommen, sondern als aktiv Handelnde, sowie ihr Potenzial zur nachhaltigen Friedenssicherung anerkannt. Das Projekt hatte zum Ziel, das Bewusstsein der Frauen bezüglich ihrer Rechte zu stärken sowie ihnen eine psychosoziale Betreuung zukommen zu lassen, um ihre Erlebnisse im seit bereits über 20 Jahren andauernden Konflikt in Norduganda aufarbeiten zu können. Ein weiterer Bestandteil des Projektes ist die Förderung der wirtschaftlichen Selbstständigkeit der Frauen. Auch die aktive Miteinbeziehung von Frauen in Friedensprozesse ist ein Ziel des Projektes, damit diese ihre besonderen Bedürfnisse für die Phasen des Wiederaufbaus artikulieren können. Die Frauen, die vom Projekt profitierten, wurden allgemein selbstsicherer, vor allem wenn es darum ging über Probleme zu sprechen. Es gab allerdings auch Probleme bei der Umsetzung mancher Projektbestandteile wie auch negative Folgen, die durch das Projekt vor Ort entstanden sind. CARE Österreich spricht trotz allem von einem erfolgreichen Projekt, welches in eine zweite Projektphase führte, wo versucht wird den Problemen der ersten Phase zu begegnen. Zur Analyse habe ich englisch- und deutschsprachige Literatur, Internetquellen und Zeitschriftenartikel herangezogen. Weiters habe ich ein Experteninterview mit der zuständigen Person bei CARE Österreich geführt, Dr. Barbara Kühhas, Senior Gender Advisor bei CARE Österreich. Ebenfalls mit einbezogen habe ich die UN-Resolutionen, die Aktionspläne der OEZA und von Uganda und vor allem Unterlagen über das Uganda-Projekt selbst.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Women Gender Conflict UN-Resolution 1325 Northern Uganda OEZA
Schlagwörter
(Deutsch)
Frauen Gender Konflikt UN-Resolution 1325 Norduganda OEZA
Autor*innen
Isabella Röhrich
Haupttitel (Deutsch)
Friedensförderung durch mehr Gleichberechtigung?
Hauptuntertitel (Deutsch)
Analyse eines OEZA-Projektes zu Gender und Friedensförderung in Norduganda
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
134 S. : graph. Darst., Kt.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ursula Werther-Pietsch
Klassifikationen
89 Politologie > 89.71 Internationale Zusammenarbeit: Allgemeines ,
89 Politologie > 89.72 Internationale Organisationen ,
89 Politologie > 89.76 Friedensforschung, Konfliktforschung
AC Nummer
AC09445432
Utheses ID
18973
Studienkennzahl
UA | 057 | 390 | |
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