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Corpus Ridens
Körperkonzepte im österreichischen Gegenwartskabarett ; I Stangl und O. Lendl - eine Gegenüberstellung
Julia Roswitha Reitz
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Brigitte Marschall
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.21242
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29167.18744.957066-4
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Komik ist etwas Lebendiges, Menschliches und hat immer einen Körper, durch den sie zu uns spricht. Der Mensch ist direkt mit der Komik und dem Lachen verbunden und viele Theorien besagen, er sei es, da nur er sich seiner Sterblichkeit und seiner eigenen Existenz bewusst ist, und so die Komik als Gegenmodell zu seinem eigenen Tod erschaffen musste. Darüber hinaus ist Lachen nicht nur ein Moment, indem wir unseren Körper sprechen lassen, es ist ein in hohem Maße sozialer Akt. Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Übermittlung von Humor durch den Körper. Jedoch nicht nur die Rolle des Körpers als Objekt von Komik, sondern auch jene als aktiver Teil des Lachprozesses, die Reaktion des Publikums, wird behandelt. Besondere Beachtung erfährt das Genre des Kabaretts. Anhand einer Gegenüberstellung der beiden Spielstile der österreichischen Kabarettisten I Stangl und O. Lendl werden unterschiedliche Körperkonzepte im Dienst der Komik analysiert. Meine Methoden beinhalten die Rezeption von Forschungsliteratur zum Thema Humortheorie und Arbeiten über das Kabarett, sowie auch der Komödie am Theater. Der wissenschaftliche Ansatz der Forschungsliteratur umfasst verschiedenste Sparten wie zum Beispiel die Soziologie, Philosophie, Psychologie und Literaturwissenschaft. In dieser Arbeit soll durch eine Verbindung all jener Wissenschaften eine erweiterte theaterwissenschaftliche Sichtweise geschaffen werden, die das Kabarett nicht vom Theater wegdiskutiert. Einer Auswahl an Standardwerken der Komik wird ein eigenes Kapitel gewidmet, damit wegweisende Herangehensweisen genauer betrachtet und zugeordnet werden können. Es handelt sich um die Werke zum Thema Komik von Aristoteles, Henri Bergson, Sigmund Freud, Helmuth Plessner und Michail Bachtin. Diese theoretischen Betrachtungen sollen nicht nur historisch an das Thema heranführen, sondern münden direkt in den Abschnitt der Arbeit über Kabarett und Körperarbeit. Dieser Abschnitt bildet zusammen mit den nachfolgenden Spielanalysen von O. Lendl und I Stangl, die als praktisches, lebendes Beispiel der zuvor abgehandelten Theorie begriffen werden, den Kern der Arbeit. Ich habe in meinen Untersuchungen Videoaufzeichnungen einiger Programmfolgen der beiden Kabarettisten herangezogen, um eine detaillierte Analyse der körperlichen Aspekte während einer Aufführung zu erleichtern. Neben diesen Aufzeichnungen standen mir auch Besuche der Programme der Künstler zur Verfügung. Weiters führte ich Interviews mit beiden Künstlern, die der Arbeit im Anhang beigefügt sind.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Kabarett I. Stangl O. Lendl Humor Komik Lachen Körperlichkeit
Autor*innen
Julia Roswitha Reitz
Haupttitel (Deutsch)
Corpus Ridens
Hauptuntertitel (Deutsch)
Körperkonzepte im österreichischen Gegenwartskabarett ; I Stangl und O. Lendl - eine Gegenüberstellung
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
97 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Brigitte Marschall
Klassifikation
24 Theater > 24.23 Kleinkunst, Kabarett, Revue
AC Nummer
AC10784815
Utheses ID
19002
Studienkennzahl
UA | 317 | | |
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